Grüne Moleküle leisten unverzichtbaren Beitrag zur erfolgreichen Defossilisierung der Wärmeversorgung in Deutschland
Zu den abschließenden Beratungen des Gebäudemodernisierungsgesetzes im Deutschen Bundestag und Bundesrat erklärt Janet Hochi, Geschäftsführerin Biogasrat+ e. V.:
biogasrat(firmenpresse) - Berlin, den 10.07.2026. Das Gebäudemodernisierungsgesetz soll den Weg hin zu einer erneuerbaren und klimaneutralen Wärmeversorgung im Gebäudesektor ebnen. Gerade deshalb ist die diskriminierungsfreie Nutzung aller erneuerbaren Energien zur Defossilisierung der Wärmeversorgung und die Wahlfreiheit bei Technologien zentral, weil sie eine erfolgreiche Treibhausgasminderung unterstützt, die Versorgungssicherheit und Versorgungsunabhängigkeit stärkt und Kosteneffizienz sowie fairen Wettbewerb im Wärmesektor schafft und das ist eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen der Wärmewende insgesamt.
Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Gesetzgebungsverfahren noch vor der parlamentarischen Sommerpause abgeschlossen werden soll. Insbesondere die Einführung der „Bio-Treppe“, die einen steigenden Anteil klimafreundlicher Brennstoffe vorsieht, schafft für unsere Biomethanbranche die dringend notwendige Planungssicherheit und eine langfristige Marktperspektive. Um diesen Weg nachhaltig zu unterstützen, muss die Politik schnellstmöglich die Grüngasquote gesetzlich definieren und für konsistente politische Rahmenbedingungen in der aktuellen EnWG-Novelle für Biomethananlagen sorgen. Zentral ist dabei, für bestehende und neue Biomethananlagen einen sicheren Gasnetzanschluss von mindestens 20 Jahren zu gewährleisten, um Investitionen anzureizen und den weiteren Markthochlauf in Deutschland spürbar voranzubringen.
Der Biogasrat+ e. V. ist der Verband für dezentrale erneuerbare Energieerzeugung- und Energieversorgung und vertritt die Interessen der führenden Marktteilnehmer der Bioenergiebranche. Im Vordergrund steht dabei die Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Biogas und insbesondere Biomethan können im Strom-, Wärme- und Verkehrssektor wesentlich dazu beitragen, die klimapolitischen Zielvorgaben zu erfüllen und das sozialverträglich, nachhaltig erneuerbar und kosteneffizient. Aus diesem Grund setzt sich der Verband für einen stärkeren Einsatz von Biomethan in allen Nutzungspfaden ein, indem rechtliche Rahmenbedingungen optimiert und zugleich Planungs- und Investitionssicherheit für die Marktakteure geschaffen werden, um die bestehenden Potenziale der Biogas- und Biomethanerzeugung zu heben.
Pressekontakt:
Michelle Ehrle
Pressesprecherin
michelle.ehrle@biogasrat.de
Tel. +49 30 509 461 61
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Datum: 10.07.2026 - 10:22 Uhr
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