Es bleibt keine Zeit für politische Nabelschau

Es bleibt keine Zeit für politische Nabelschau

ID: 2268311

(ots) - Angesichts dieser Zahlen werden die Teilnehmer an den Finanzmärkten misstrauisch. Und dieses Misstrauen schlägt sich in höheren Zinsen nieder, was einer höheren Risikoprämie für das Kapital entspricht, die sie den USA beim Kauf von Staatsanleihen berechnen. Das ist nun für uns insofern misslich, als auch hierzulande die Zinsen steigen und nun einen seit Jahren nicht mehr bekannten Höchststand erreicht haben. Das wiederum trifft nun unglücklicherweise zusammen mit einer stark steigenden Staatsverschuldung durch die verschiedenen Sondervermögen, mit denen die Koalition die Wirtschaft wieder in Gang bringen will. (...)

Da dieses externe Problem der steigenden Zinsen nicht mit deutschen Bordmitteln zu bekämpfen ist, ist es umso notwendiger, jetzt mit allem Nachdruck das zu verbessern, was hierzulande das Klima belastet und das Wirtschaften erschwert. (...)

Natürlich sind die bevorstehenden Landtagswahlen eine Hypothek auf diesem Weg. Wie immer sie auch ausgehen mögen: danach ist keine Zeit für politische Nabelschau; vielmehr müssen die Weichen auf steuerlichem Gebiet und in der Sozialpolitik so schnell wie möglich neu gestellt werden. Nur so kann es gelingen, den möglichen Schock, den die steigenden Zinsen verursachen, durch zielgerichtete Wirtschaftspolitik zu kompensieren.

Pressekontakt:

Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de


Original-Content von: Straubinger Tagblatt, übermittelt durch news aktuell



Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rentenreform - Merz muss jetzt standfest bleiben Der Bund gehört hier stärker in die Verantwortung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.08.2026 - 15:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2268311
Anzahl Zeichen: 1718

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

Straubing



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 297 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Es bleibt keine Zeit für politische Nabelschau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Straubinger Tagblatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Krankschreibungen ...
Offensichtlich haben die schwarz-roten Koalitionäre die Lehren aus der Corona-Pandemie schon vergessen. Seither galt zu Recht: Wer ansteckend krank ist, soll nicht andere Patienten und das Praxispersonal gefährden. Die Telefonkrankschreibung war eine vernünftige Lösung für leichte Infekte bei b

Kabinettsklausur ...
Deshalb wird es Zeit, mehr Schröder zu wagen. Der frühere SPD-Kanzler Gerhard Schröder hat sich bei vielen Bürgern und Genossen unbeliebt gemacht und den Deutschen einiges zugemutet. Doch seiner Agenda ist es letztlich zu verdanken, dass die Bundesrepublik heute nicht noch tiefer in der Krise st

Der Bund gehört hier stärker in die Verantwortung ...
Wer Angehörige pflegt und das ganze System entlastet, darf nicht mit geringeren Rentenansprüchen bestraft werden. (...) Der Bund gehört stärker in die Verantwortung: Die Absicherung pflegender Angehöriger ist nicht bloß Sache der Beitragszahler, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. E


Weitere Mitteilungen von Straubinger Tagblatt


Rentenreform - Merz muss jetzt standfest bleiben ...
Sowohl Friedrich Merz als auch Bärbel Bas haben bei der Vorstellung der Vorschläge der Rentenkommission betont, diese müssten eins zu eins umgesetzt werden. Sollte das nicht passieren, wäre es um den Glauben an die Reformfähigkeit der Bundesregierung geschehen. Für die Zukunft der politischen

"Klotz am Bein": MDR-Intendant Ludwig hält Millionen-Projekt in Halle für überflüssig ...
Der laufende Umbau des MDR-Funkhauses Halle zu einem crossmedialen Medienhaus ist aus Sicht von MDR-Intendant Ralf Ludwig überflüssig. "Wenn wir alles wie geplant umsetzen, wird das gegenwärtig rund 15 Millionen Euro kosten. Hinzu kommen Betriebskosten von fünf Millionen Euro jährlich"

Kommentar von "nd.DerTag" zur Asylpolitik ...
Ein Flüchtling kann es der AfD beim besten Willen nur sehr schwer recht machen. Findet er keine Arbeit und lernt kein Deutsch, ist er angeblich faul, nur auf Sozialleistungen aus und will in der Bundesrepublik in einer Parallelgesellschaft leben. Unternimmt er alle nur erdenklichen Anstrengungen, e

Frankfurter Rundschau zur AfD-Anhängerschaft: Gegen die eigenen Interessen ...
Machen wir uns nichts vor: Die politische Landschaft befindet sich in einem gravierenden Wandel. Weg von der Demokratie, hin zum Autoritarismus. Weg von den Menschenrechten, hin zum Rassismus. Weg von der Toleranz, hin zur Intoleranz. In dieser Woche hat das Institut Forsa erforscht, warum eine wach


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z