Schönrechnerei löst die Probleme beim Kita-Ausbau nicht
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Schönrechnerei löst die Probleme beim Kita-Ausbau nicht
"Wenn Bundesfamilienministerin Kristina Schröder behauptet, der Ausbau der Kinderbetreuung komme gut voran, betreibt sie Augenwischerei. Studien wie die der Bertelsmannstiftung und Berechnungen des Statistischen Bundesamtes belegen nun auch empirisch das Gegenteil. Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für unter Dreijährige steht auf der Kippe", erklärt Diana Golze, kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zur Beratung des Kinderbetreuungsausbauberichtes im Kabinett. Golze weiter:
"Die Bundesregierung sollte endlich ehrlich rechnen, denn der Bedarf an Kinderbetreuung wächst von Tag zu Tag. Dazu gehört, dass sie die bisherige Finanzierung endlich an die Realitäten anpasst. Es ist an der Zeit, auf die vielen offenen Fragen Antworten zu geben - und da ist der Bund ebenfalls in der Pflicht. Dabei muss es zum einen um eine massive Beschleunigung des Ausbautempos gehen und zum anderen darum, wie die Kommunen die Folgekosten bewältigen können. Auch eine Lösung für den bevorstehenden massiven Personalmangel ist mehr als dringlich, denn hier stockt der Ausbau ganz eklatant. Wer die Kommunen mit diesen Problemen allein lässt, riskiert mehr als nur das Scheitern des Ausbauziels. Für DIE LINKE sind diese Fragen Zukunftsfragen. Wir fordern deshalb mehr finanzielle Unterstützung für die Kommunen sowie ein Programm zur Ausbildung von Erzieher/innen, damit der Ausbau der Kinderbetreuung auch mit einem Ausbau an Personal einhergehen kann."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
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Datum: 21.07.2010 - 19:17 Uhr
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