Krippenausbau energisch vorantreiben
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Krippenausbau energisch vorantreiben
Die Bilanz ist gut, aber nicht gut genug
Anlässlich des Berichts von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zum Ausbau der Kindertagesbetreuung für Unter-Dreijährige erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Rita Pawelski MdB:
Die Bilanz ist gut, aber nicht gut genug. 60 Prozent der Mittel, die der Bund als Sondervermögen für den Ausbau der Betreuung der unter dreijährigen Kinder zur Verfügung gestellt hat, wurden bislang erst abgerufen. Nur 20 Prozent der angestrebten 35 Prozent Versorgungsgrad wurden erreicht. Jetzt müssen Länder und Kommunen beim Ausbau "einen Zahn zulegen" und ihr Engagement deutlich steigern, damit bis 2013 der Bedarf wirklich gedeckt ist. Junge Familien dürfen nicht mit Betreuungsproblemen allein gelassen werden ? sonst entscheiden sie sich gegen Kinder, und das wäre für unser Land die schlechteste ? und auch die teuerste ? Alternative.
Junge Paare brauchen Planungssicherheit, um sich ein Leben mit Kindern vorstellen zu können. Der ab 2013 vorgesehene Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz bedeutet eine solche Planungssicherheit. Viele Paare mit kleinen Kindern wünschen sich Modelle der Elternschaft, die beiden Partnern eine Berufstätigkeit ermöglichen. Bei der Entscheidung für ein Leben mit Kindern spielen bei jungen Paaren familienfreundliche Arbeitsbedingungen und eine Infrastruktur der Betreuung eine entscheidende Rolle.
Mit dem Kinderförderungsgesetz hat der Bund im Bereich des Ausbaus der Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren einen Meilenstein in der Familienpolitik gelegt. Vorgesehen ist, für jedes dritte Kinder unter drei Jahren bis zum Jahr 2013 einen Betreuungsplatz zu schaffen. Danach soll ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für alle Kinder vom vollendeten ersten bis zum vollendeten dritten Lebensjahr eingeführt werden. Dieses Ziel werden wir selbst in finanziell schwierigen Zeiten umsetzen.
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Datum: 21.07.2010 - 21:17 Uhr
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