RNZ: Keiner war's
ID: 233708
19 Menschen totgetrampelt - und keiner war's. Kein
Oberbürgermeister, der sich der Verantwortung stellen würde. Kein
Polizeipräsident, der Planungsfehler einräumte. Und der Vorwurf, dass
die Stadt Duisburg unbedingt eine Massenveranstaltung durchziehen
wollte, für die sie gar nicht gewappnet war, dass Kritiker
strafversetzt wurden - der steht im Raum. Nicht, dass der eine oder
andere Rücktritt etwas wieder gut machen würde. Es geht vielmehr
darum, Verantwortung zu übernehmen und Verantwortung festzumachen an
Personen. Und es geht darum, Konsequenzen zu ziehen. Eine davon: Es
sollte Städten verboten werden, ohne Hilfe der Landespolizei
Veranstaltungen zu planen, zu denen mehrere zehntausend Menschen
kommen. Dazu sind verbindliche Pläne notwendig, wie Menschenströme zu
lenken sind, wie man räumliche Engpässe vermeidet. Das Drama von
Duisburg mag zwar das Ende der Love-Parade bedeuten. Aber auch ohne
ein Freund des Techno-Bum-Bum zu sein: Es wird andere Massenevents
geben, die genau so viele Fans anziehen. Und deshalb wird auch wieder
eine Art Love-Parade stattfinden. Doch bis dahin muss der Gesetzgeber
die Rahmenbedingungen völlig neu abstecken. Alles andere wäre nur ein
weiteres Verbrechen.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.07.2010 - 19:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 233708
Anzahl Zeichen: 1498
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 485 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"RNZ: Keiner war's"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Man kann Nina Warken nur viel Erfolg wünschen. Die CDU-Politikerin muss wohl die zweitgrößte Reform liefern, vor der Deutschland momentan steht: die Stabilisierung des Gesundheits- und Pflegebereichs. Die Pflege wartet noch auf ihre Reform - dabei ist ihre Lage noch prekärer. Viele von Warkens
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Rolle Chinas im Irankrieg ...
China selbst hielt sich öffentlich auffällig im Hintergrund, doch es hat durchaus starke Interessen an einer schnellen und friedlichen Beilegung des Konflikts. Das Land bezieht die Hälfte seiner Ölimporte aus der Golfregion; trotz großer Reserven ist die Blockade der Straße von Hormus auch fü
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) über das Votum für die Todesstrafe in Israel ...
Justitia wird in Abbildungen stets mit einer Augenbinde dargestellt. Aus gutem Grund: Denn die Rechtssprechung soll ohne Ansehen des Angeklagten erfolgen. Alles, was zählt, ist die Tat. Nicht so in Israel. Dort misst die Justiz nach dem Willen der ultrarechten Regierungskoalition künftig ganz offi
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Love Parade ...
Zu fragen ist allerdings, ob man die Love Parade für immer absagen muss. Die Entscheidung ist unter dem Eindruck des Grauens und der Trauer verständlich, sicher auch unter dem Druck, der sich vor dem Veranstalter immer mächtiger aufgebaut hat. Aber sie ist nicht zwingend. 1985 wurden im Brüsse
Neue Westfälische (Bielefeld): Die Katastrophe von Duisburg Schatten auf der Regierung PETER JANSEN, DÜSSELDORF ...
Die Katastrophe von Duisburg hat die landespolitischen Auseinandersetzungen weit in den Hintergrund gedrängt. Erschüttert, betroffen und weitgehend ohnmächtig-hilflos wie wir alle haben sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihr Innenminister Ralf Jäger (beide SPD) mit öffentlichen E
Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Afghanistan ...
92 000 geheime US-Dokumente haben die Wikileaks-Macher ins Internet gestellt und damit die traurige Realität auf den Schlachtfeldern am Hindukusch offengelegt, die verräterischen Machenschaften des pakistanischen Geheimdienstes aufgedeckt, die Naivität der Bundeswehr bloßgestellt, den zur Sc
Frankfurter Neue Presse: Ungeschminkt. Susanne Keedingüber Afghanistan und Wikileaks. ...
Prüfen, herunterspielen, abwiegeln- die Reaktion des Bundesverteidigungsministeriums in Berlin auf den Daten-Coup von Wikileaks ist verständlich, doch durchschaubar. Natürlich mag keine Armee der Welt zugeben, an einer empfindlichen Stelle getroffen worden zu sein. Die einzelnen kurzen Lage-



von Frank Uferkamp" alt="Westdeutsche Zeitung: Loveparade =