RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Umfragetief
ID: 234739
institutionalisierten Umfragen alle paar Tage sind für die
Betroffenen so lästig wie Fußschweiß. Und sagen nichts über die
Qualität dessen, was abgefragt wird. Insofern handelt die
demoskopisch gebeutelte Kanzlerin völlig adäquat, wenn sie einen
medientauglichen Topverkäufer als ihr neues Sprachrohr engagiert. Und
sicher hat ihr scheidender Sprecher Wilhelm nicht unrecht, wenn er
diesen etablierten Geschäftszweig der Mediendemokratie dem
physikalischen Aggregatzustand der Flüchtigkeit zuordnet. Seine
Analyse ist gleichwohl nicht vollständig: Diese Regierung hat sich in
der öffentlichen Wahrnehmung inzwischen so eindeutig auf die
Erzeugung von negativen Schlagzeilen spezialisiert, dass ihre guten
Taten, die sich vor allem im Wirtschaftsteil der Zeitungen
niederschlagen, darüber nicht mehr wahrgenommen werden. Und da
beginnt das Problem. Die Zeiten, in denen die öffentliche Meinung
mit dem sicheren Gespür für Gerechtigkeit verbrüdert war, sind
längst vorbei. Sonst wäre auch einer wie Gerhard Schröder, nachdem er
endlich gehandelt hatte, nicht abgestraft worden. Und für
Schwarz-Gelb wird aus dem Flüchtigen der heutigen Umfragen nicht erst
2013 etwas Festes. Sondern schon 2011, wenn die ersten wichtigen
Landtagswahlen auch über Merkel & Co. befinden.
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Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0
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Datum: 28.07.2010 - 19:09 Uhr
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