Rheinische Post: Gewalt gegen Helfer
ID: 239532
Die Ermordung der zehn Mitarbeiter einer christlichen
Hilfsorganisation wird die Frage aufwerfen, ob solche humanitären
Einsätze überhaupt noch vertretbar sind. Schon in der Vergangenheit
hat es immer wieder Anschläge auf Mitarbeiter von Hilfsorganisationen
gegeben. Diese haben später Einsatzpläne geändert und Stützpunkte
verlagert, um Risiken zu minimieren. Doch gänzlich ausschalten lassen
sich diese nicht. Es macht auch wenig Sinn, die Einsätze der Helfer
militärisch zu schützen. Das würde sie erst recht zur Zielscheibe
machen, weil sie dann in den Augen der radikalislamischen Taliban ein
Teil der Militärmaschinerie wären. Und genau die wird von ihnen
weiterhin mit Attentaten, Selbstmordanschlägen, Sprengfallen und
Hinterhalten bekämpft werden. Bei aller Hilfsbereitschaft und
humanitärem Sendungsbewusstsein des getöteten Ärzteteams kann man den
Verantwortlichen den Vorwurf von Leichtsinn nicht ersparen. Das
Gebiet, in dem die Morde geschehen sind, ist gefährliches
Grenzgebiet. Dort sind die Trampelpfade des Terrors nach Pakistan.
Dort ist ein weitgehend rechtsfreier Raum, denn die Zentralgewalt
Kabuls reicht nicht in die Winkel der Region, in der mächtige Clans
das Sagen haben.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.08.2010 - 19:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 239532
Anzahl Zeichen: 1505
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 975 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Gewalt gegen Helfer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Rheinische Post: SPD und Rente ...
Ein Kommentar von Eva Quadbeck: Beim Stichwort Rente mit 67 zucken viele Sozialdemokraten zusammen. Das Thema ist geeignet, die SPD wieder in schweres Fahrwasser zu bringen. Der Druck von der Basis und vom linken Parteiflügel ist enorm, die unbeliebte Regelung außer Kraft zu setzen. Doch e
Rheinische Post: Berlin drückt Landes-CDU ...
Ein Kommentar von Reinhold Michels: CDU und CSU sind demoskopisch im Sinkflug. Merkel in Berlin und Seehofer in München machen nicht den Eindruck, als könnten sie ihre bekannten Flugobjekte stabilisieren, noch gar wieder an Höhe gewinnen. Den erschrockenen Passagieren und der fahrigen Crew
WAZ: Laschet muss mit Röttgen rechnen - Machtkampf in der CDU hilft Rot-Grün. Leitartikel von Ulrich Reitz ...
Machtkämpfe können sehr zerstörerisch sein. Der zwischen Gerhard Schröder und Oskar Lafontaine hat immerhin zur Gründung einer neuen Partei geführt. Das wahrscheinlich größte Problem bei einem Machtkampf ist der Verlierer, weil der das Syndrom der rasenden Schwiegermutter entwickeln kann
WAZ: Der Tod derÄrzte - Schwieriger Abzug. Kommentar von Dirk Hautkapp ...
Je lauter die internationale Staatengemeinschaft, und mit ihr die Bundesregierung, davon spricht, bald einzelne afghanische Provinzen in die Hände der dortigen Sicherheitsbehörden zu übergeben, desto öfter stellt sich die grausame Wirklichkeit in den Weg. Der Tod von zehn ausländischen Helf




