RNZ: Gesund arbeiten
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Unternehmen, die in der Krise entlassen haben, stellen wieder ein.
Das ist positiv für Arbeitslose. Und geht man nach der aktuellen
DGB-Studie, sind mehr Jobs auch gut für die "Volksgesundheit". Denn
wer Arbeit hat, ist weniger krank. Soweit, so erfreulich. Doch die
guten Nachrichten vom Arbeitsmarkt haben einen Schatten. Viele
Arbeitgeber kümmert die Gesundheit der Arbeiter wenig. Wer schon auf
das Kriseninstrument Kurzarbeit verzichtet hat, stellt jetzt, da mehr
Aufträge eingehen, vermehrt Leiharbeiter ein. Aus Sicht der
Unternehmer vernünftig: Geliehene Arbeit ist schnell verfügbar - man
ist die Kurz-Angestellten aber genauso schnell wieder los. Längere
Arbeitszeiten, geringere Bezahlung, Sonderschichten? Wem's nicht
passt: da ist die Tür. Vor der stehen Tausende, die Arbeit suchen.
Kurz: Die Zeit nach der Krise schafft verstärkt prekäre Jobs. Doch
die Unsicherheit, seinen Zeitarbeits-Job vielleicht nächste Woche
wieder los zu sein, fördert wohl kaum das Wohlbefinden der Arbeiter.
Hier sind Gewerkschaften gefragt. Nicht, damit alle mit rosigen
Bäckchen durchs Leben gehen. Sondern dafür, sich einzusetzen, dass
für gleiche Jobs auch gleiche Bedingungen gelten. Für DGB & Co. eine
Chance, das Vertrauen ihrer Stammklientel zurück zu gewinnen.
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Rhein-Neckar-Zeitung
Manfred Fritz
Telefon: +49 (06221) 519-0
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Datum: 16.08.2010 - 19:11 Uhr
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