ÖKO-TEST Reis: Arsen und Mineralölhäubchen
ID: 249176
ÖKO-TEST Reis: Arsen und Mineralölhäubchen
Eine der beliebtesten Beilagen auf deutschen Tellern ist Paraboiled Langkornreis. Doch mit dem Reis isst man auch krebserregendes Arsen mit. Das zeigt ein Test des Frankfurter Verbrauchermagazins ÖKO-TEST. Dieses hat 20 Marken ins Labor geschickt und auf verschiedene Schadstoffe untersuchen lassen. In sämtlichen Marken fand sich anorganisches Arsen ? das ist die besonders giftige Form des Halbmetalls. Arsen gelangt in den Reis, weil die Reispflanze natürliches Arsen aus dem Boden aufnimmt und anreichert. Kommt arsenverseuchtes Grundwasser hinzu, wie in manchen Gegenden Asiens, potenziert sich der Gehalt.
Doch der teilweise hohe Arsengehalt ist nicht das einzige Problem vieler Langkornreis-Marken: In Produkten, die im Karton abgepackt verkauft werden, konnten die Labore auch eine Verunreinigung mit Mineralöl nachweisen. Ursache dafür sind die Druckfarben in der Pappe, die flüchtig sind und auf die Lebensmittel übergehen können. Aus Tierstudien ist bekannt, dass Mineralöl zu Ablagerungen und Schäden in der Leber, den Herzklappen und den Lymphknoten führen kann. Wie gefährlich das Öl für den Menschen ist, können Wissenschaftler noch nicht abschließend sagen.
ÖKO-TEST empfiehlt Menschen, die gerne Reis essen, das Getreide vor der Zubereitung kalt abzuspülen, in viel Wasser zu kochen und dieses abzugießen. Auch wenn dabei Vitamine und Mineralstoffe verloren gehen, reduziert das den Arsengehalt immerhin etwas. Mineralölrückstände lassen sich hingegen nur dann sicher vermeiden, wenn man Reis im Plastikbeutel kauft.
Das ÖKO-TEST-Magazin September 2010 gibt es seit dem 27. August 2010 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
ÖKO-TEST Verlag GmbH
Niederlassung Augsburg / Presse
Kobelweg 68a
86156 Augsburg
Tel. 0821 / 450 356 -32
Fax 0821 / 450 356 -78
E-Mail: presse@oekotest.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.08.2010 - 14:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 249176
Anzahl Zeichen: 2110
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 308 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ÖKO-TEST Reis: Arsen und Mineralölhäubchen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ÖKO-TEST (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Textilbälle sind deutlich besser als ihre Pendants aus Kunststoff. Zu diesem Ergebnis kommt das ÖKO-TEST-Magazin in einem aktuellen Test. Das Labor fand in den Plastikspielbällen unter anderem erhebliche Mengen an Phthalaten, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und zinnorganische
ÖKO-TEST vegane Kosmetik ...
Tierisch ernst Nicht verkehrsfähig: In einem Nagellack fand ÖKO-TEST freies Phenol, eine in Kosmetik verbotene Substanz. Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.de Vegane Kosmetik bedeutet nicht gleich qualitativ hochwertige Kosmetik. Zu diesem Ergebnis kommt das V
ÖKO-TEST Kinderfrüchtetee ...
Chemie im Durstlöscher ÖKO-TEST kritisiert, dass einige Tees zu viel Zucker enthalten. Kostenloses Bildmaterial zum Download: http://presse.oekotest.de Zugesetzte Aromastoffe, Rückstände von Pestiziden, Vitaminzusätze und Zucker - das sind Zutaten, die eigentlich nicht in ein Geträn
Weitere Mitteilungen von ÖKO-TEST
Aktionsmonat zur IFA: Bis zu 100 Euro Bonus beim Kühlschrank-Kauf ...
Anlässlich der IFA fordern Umweltverbände den Austausch stromfressender Kühlschränke. BUND startet Aktionsmonat: Im September bis zu 100 Euro Prämie beim Kauf eines A++-Kühlgeräts Berlin: Zum Start der Internationalen Funkausstellung IFA (3. September) in Berlin fordert die Kampagne &qu
EnBW verfolgt Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent weiter: Alle Großaufträge für den EnBW Windpark Baltic 2 vergeben ...
Stuttgart. Die EnBW Erneuerbare Energien GmbH hat alle Großaufträge für den Offshore-Windpark EnBW Baltic 2 vergeben. Dazu gehören die Lieferung der Fundamente, die maritime Logistik, die interne Windparkverkabelung und die Umspannstation. Im Juni dieses Jahres haben die EnBW und Siemens berei
Green Economy Relaunch bereits nach 12 Monaten ...
Berlin, 30.August 2010, vor fast genau einem Jahr startete das Portal Green-Economy.de um Privatpersonen, Institutionellen und Unternehmen einen Weg durch den undurchsichtigen Dschungel des Nachhaltigkeitsbereiches zu lotsen. Mit Hilfe von Experten, Produkten und Fachbeiträgen stellt das Team neben
Europa fährt hinterher - Besitzer von Photovoltaikanlagen können jetzt voraus fahren ...
Besitzer von Photovoltaikanlagen können jetzt voraus fahren Das EEG (erneuerbare Energie Gesetz) fördert seit dem 01.07.2010 den Eigenverbrauch von selbstproduziertem Strom stärker, als den Verkauf des produzierten Stroms*. Damit ergibt sich die Möglichkeit den selbsterzeugten Strom durch ei




