Hochschulpolitik: OECD-Studie verdeutlicht Defizite
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Hochschulpolitik: OECD-Studie verdeutlicht Defizite
Die OECD-Ergebnisse schreien nach Korrekturen der Bildungspolitik von CDU, CSU und FDP. Eindruecklich hat die OECD dargelegt, dass in Deutschland trotz erheblicher Verbesserungen der vergangenen Jahre immer noch zu wenig junge Menschen ein Studium aufnehmen und dass die Studienabbruchquote nach wie vor zu hoch ist. Im internationalen Vergleich faellt Deutschland immer weiter zurueck - auch hinsichtlich der Investitionen in Bildung.
Deutschland muss den in SPD-Regierungsverantwortung eingeschlagenen Kurs der BAfoeG-Verbesserungen konsequent fortsetzen sowie die Lehre an den Hochschulen deutlich verbessern. Nur so koennen mehr junge Leute insbesondere aus einkommensschwachen oder bildungsfernen Familien fuer ein Studium gewonnen und die Abbrecherquote reduziert werden.
Darueber hinaus ist eine Fortsetzung des Hochschulpaktes zum Ausbau der Studienplaetze noetig - in den kommenden Jahren auch mit Blick auf den Ausbau der Master-Studiengaenge, damit allen Bachelor-Absolventen der Zugang zum Master-Studium ermoeglicht wird.
Doch Bildungsministerin Schavan hat im Bundesrat lieber das untaugliche Stipendienprogramm durchgesetzt, statt sich um eine ordentliche BAfoeG-Novelle zu kuemmern. Sie hat die Empfehlungen des Wissenschaftsrates fuer gute Lehre ignoriert und anstatt des vom Wissenschaftsrat errechneten Bedarfes von ueber einer Milliarde Euro jaehrlich lediglich 200 Millionen Euro fuer Investitionen in bessere Lehre vorgesehen. Die Bundesregierung muss den OECD-Bericht ernst nehmen und die Probleme endlich energisch anpacken.
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Datum: 07.09.2010 - 19:46 Uhr
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