Notbremse ziehen und Hasardspiel stoppen
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Notbremse ziehen und Hasardspiel stoppen
"So sollen beispielsweise die Tunnel einen deutlich kleineren Durchmesser haben (4,05 m) als das Regelprofil (5,10 m), zu schmal für die übliche bahntechnische Ausrüstung. In dem 60-km-Röhrensystem sind weder die Signalanlagen, noch die Oberleitungen vorgesehen, welche nötig sind, damit nicht nur wenige Züge mit Spezialausrüstung fahren können. Auch grundlegende Sicherheitsfragen wurden offenbar nicht berücksichtigt.
Bahnchef Grube versucht nun, den Baustopp um jeden Preis zu verhindern, um Fakten zu schaffen, die eine vernünftige Neubewertung unmöglich machen. Damit setzt er eine Menge Volksvermögen aufs Spiel und schadet der Bahn. Es verdichtet sich zunehmend der Eindruck, dass Gremien und Öffentlichkeit bewusst getäuscht worden sind, um das Projekt politisch durchzubringen. Doch spätestens jetzt muss klar werden, dass die Pläne nicht aufgehen können. Der zuständige Minister Ramsauer muss endlich die Notbremse ziehen, Stuttgart 21 stilllegen und den Hasardeur Grube stoppen."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 29.09.2010 - 15:16 Uhr
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