Vor dem Gesetz sind alle Religionen gleich
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Vor dem Gesetz sind alle Religionen gleich
"Es ist richtig und sehr zu begrüßen, dass Christian Wulff ausgesprochen hat, was eigentlich selbstverständlich ist: Dass der Islam ein gleichberechtigter Teil der deutschen Gesellschaft ist", kommentiert Raju Sharma die anhaltenden Reaktionen auf die Aussage des Bundespräsidenten Christian Wulff zum Islam in Deutschland", Der religionspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Die negative Kritik von Wolfgang Bosbach (CDU), Christine Haderthauer (CSU) und Norbert Geis (CDU) zeigt einmal mehr, dass die im Grundgesetz verankerte Trennung von Staat und Religion leider immer noch von vielen ignoriert wird. Dabei ist die Botschaft der Verfassung eindeutig: Es gibt keine Staatskirche und keine Staatsreligion. Der Staat ist zur neutralen Haltung und Gleichbehandlung aller Religionsgemeinschaften verpflichtet.
Heute leben mehr als vier Millionen Muslime in Deutschland, rund die Hälfte von ihnen besitzt die deutsche Staatsbürgerschaft, viele von ihnen leben seit fünfzig Jahren und mehr hier. Sie prägen und bereichern unsere Gesellschaft und sie müssen sicher nicht an die Grundwerte der Verfassung erinnert werden. Da sollten sich Bosbach und Co. lieber mal an die eigene Nase fassen."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 06.10.2010 - 00:16 Uhr
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