Hilfe für kommunale Energieversorger statt Lobbypolitik für Atomkonzerne
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Hilfe für kommunale Energieversorger statt Lobbypolitik für Atomkonzerne
"Statt weiter Lobbypolitik für die Energiekonzerne zu betreiben, sollte die Bundesregierung die Kommunen bei ihren Bemühungen um den Ausbau der Erneuerbaren Energien unterstützen", so Dorothée Menzner anlässlich der heute in Berlin stattfindenden Veranstaltung zum Thema "Erneuerbare Energien". Zur anhaltenden Debatte über Atomlaufzeiten und künftige Energieversorgung erklärt die energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:
"Dass es der Regierung ausschließlich um die Stärkung der vier Atomkonzerne geht, ist im ganzen Land bekannt. Vor allem Kommunen befürchten massive Wettbewerbsnachteile und Einnahmeausfälle durch die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Dabei bietet der Umbau zum Stromnetz mit 100 Prozent dezentralen erneuerbaren Energien ohne Atomkraft gerade in ländlichen strukturschwachen Regionen die Chance auf viele weitere Arbeitsplätze im Bereich der Wind-, Solaranlagenbau- sowie Kraft-Wärmekopplung und schafft regionale Wertschöpfungsketten, die allen Menschen zu Gute kommen.
Auch der Deutsche Städtetag spricht im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung von einer Gefährdung der Wirtschaftlichkeit der Investitionen von Städten und ihrer Unternehmen in Erneuerbare Energie."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 07.10.2010 - 18:46 Uhr
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