Kinos koennen aufatmen: Haushaltsausschuss entsperrt Mittel fuer Kinodigitalisierung
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Kinos koennen aufatmen: Haushaltsausschuss entsperrt Mittel fuer Kinodigitalisierung
Jetzt kann die Foerderung der Digitalisierung der Kinos endlich beginnen. Die SPD hatte sich im Deutschen Bundestag vehement dafuer eingesetzt, dass sich der Bund an den Kosten beteiligt.
Das entsprechende Konzept der Bundesregierung wurde vom Haushaltsausschuss mit den Stimmen aller Fraktionen gebilligt und die Mittel in Hoehe von vier Millionen Euro fuer 2010 freigegeben.
Die Eckdaten sind damit geklaert. Die Filmwirtschaft beteiligt sich, ebenso wie die meisten Laender, die bereits eigene Foerderprogramme zur Digitalisierung der Kinos aufgelegt haben.
Die Laender ohne eigene Foerderung werden im Foerderkonzept des Bundes nicht beruecksichtigt, um den Beginn der Foerdermassnahmen nicht weiter hinauszuzoegern. Wir appellieren eindringlich an die noch saeumigen Laender, so bald wie moeglich mit einer Foerderung nachzuziehen, damit die dortigen Kinos die gleiche Chance haben, die Digitalisierung zu finanzieren.
Wir begruessen es sehr, dass von diesem Foerderprogramm vor allem die Kinos in der Flaeche und die Programmfilmtheater bei der Umstellung auf die digitale Abspieltechnik profitieren werden. Deshalb hatte sich die SPD zuletzt noch dafuer eingesetzt, dass eine Foerderung von digitalen Systemen auch unterhalb des DCI-Standards beziehungsweise der 2K-Projektionstechnik moeglich ist. Zudem sollen Finanzierungswege und -bedingungen bezueglich des Verleiheranteils dergestalt angepasst werden, dass sie weder zu einer Ungleichbehandlung unter den Kriterien-Kinos noch zu einer Verdraengung von Arthouse-Filmen fuehren.
Die Umsetzung des Foerderprogramms erfolgt ueber die Filmfoerderungsanstalt (FFA).
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Datum: 08.10.2010 - 12:46 Uhr
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