Pakistan: Christen beim Wiederaufbau nicht alleine lassen / Berichteüber Benachteiligung von Christ

Pakistan: Christen beim Wiederaufbau nicht alleine lassen / Berichteüber Benachteiligung von Christen bei Fluthilfe

ID: 274355
(ots) - Gut zehn Wochen nach den Überschwemmungen in
Pakistan arbeitet das überkonfessionelle Hilfswerk Open Doors weiter
mit Hochdruck daran, besonders Christen in abgelegenen Ortschaften
beizustehen. Einheimische Partner haben über 1.000 Meldungen
dokumentiert, in denen Christen von Benachteiligung bei der
Verteilung von Hilfsgütern berichten. Das Hilfswerk unterstützt daher
mit einem Bündnis aus einheimischen Partnern rund 1.500 christliche
Familien in mehreren von der Flut schwer betroffenen Provinzen*.
Unter den 20 Millionen Flutopfern sind ca. 75.000 Christen, darunter
etwa 500 Familien muslimischer Herkunft. Würde ihr Glaubenswechsel
zum Christentum bekannt, droht ihnen in dem islamischen Land harte
Verfolgung oder sogar die Ermordung.

Über eine Million Euro Spenden aus Deutschland "

Aufgrund der überwältigenden Solidarität weltweit können wir mit
vollem Einsatz an der Umsetzung der Hilfsprojekte arbeiten", sagt
Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland. Allein aus
Deutschland sei über eine Million Euro an Fluthilfe gespendet worden.
In einer ersten Phase wurden an vorerst 500 Familien dringend
benötigte Lebensmittel, Medikamente und Zelte verteilt. Mobile
Einsatzteams leisten medizinische Hilfe und schulen örtliche Hebammen
und Pflegekräfte in der Behandlung von Infektionen. Fachkräfte
beraten bei der Reparatur und dem Wiederaufbau von Häusern. Bei einem
weiteren von Open Doors finanzierten Projekt suchen Helfer nach
vermissten Familienangehörigen. Geplant ist die Einrichtung von drei
Krankenstationen in mehrheitlich von Christen bewohnten Gebieten. Um
den Betroffenen auch geistlich beizustehen, bittet Open Doors um
Gebet für die Flutopfer.

Christen ausgegrenzt

Schon vor der Flut kämpfte die meist arme christliche Minderheit
täglich um ihr Überleben. Mühsam aufgebaute Existenzen wurden nun von


den Wassermassen weggespült. Doch selbst in der großen Not würden
Christen benachteiligt und seien in manchen Regionen völlig auf sich
alleine gestellt, erfuhr Open Doors. Betroffene schilderten vielfach,
dass sie im Gegenzug für die u.a. auch von staatlicher Seite
verteilte Hilfe zum Übertritt zum Islam aufgefordert wurden. "Muslime
sagten, wir seien ja nur Straßenkehrer. Für uns gäbe es keine Hilfe",
erzählten pakistanische Christen. Aus mehreren Ortschaften wurde
berichtet, dass christliche Dorfbewohner bei der Essensverteilung
durch islamische Organisationen lediglich die Reste abbekommen
hätten. Während andere Dorfbewohner mit Zelten und medizinischer
Hilfe versorgt wurden, müssten Christen abseits in Notunterkünften
aus Stöcken und Blättern hausen.

Wie die Hilfe von Open Doors eingesetzt wird:

http://www.presseportal.de/go2/pakistan-hilfe

*Aus Sicherheitsgründen veröffentlichen wir keine genauen
Ortsangaben



Pressekontakt:
Open Doors Deutschland e.V.
Postfach 1142
D-65761 Kelkheim
Telefon 06195-6767180
pressebuero@opendoors-de.org
www.opendoors-de.org

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Datum: 13.10.2010 - 13:20 Uhr
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