VCD: Deutsche Bahn zeigt sich nur teilweise einsichtig
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VCD: Deutsche Bahn zeigt sich nur teilweise einsichtig
Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: *Die Einsicht der DB AG, auf Preiserhöhungen für Bahntickets im Fernverkehr und für Bahncards zu verzichten, begrüßen wir. Angesichts der massiven Einschränkungen im Zugverkehr, unter denen die Fahrgäste seit über einem Jahr zu leiden haben, ist dies jedoch eine Selbstverständlichkeit: Es wäre schlichtweg eine Frechheit gewesen, die Bahnpreise anzuheben." Seit 2003 habe die DB ihre Preise achtmal erhöht. Der VCD fordert von der DB AG, die alljährliche, routinemäßige Erhöhung der Bahnpreise zum Fahrplanwechsel im Dezember endgültig zu beenden.
Negativ bewertet der VCD, dass nur teilweise auf eine Preiserhöhung verzichtet werde. Auch im Nahverkehr habe sich das Angebot nicht verbessert. Negativbeispiel sei die S-Bahn Berlin: Es sei noch immer nicht absehbar, ab wann sie wieder ihre volle Leistung für die Fahrgäste erbringen werde.
Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: *Mehr als 90 Prozent aller Bahnreisenden sind im Nahverkehr unterwegs. Das umweltfreundliche Verkehrsverhalten darf nicht durch Anhebung der Fahrpreise bestraft werden. Die DB Regio ist die Sparte mit den höchsten Gewinnen innerhalb des Konzerns. Preiserhöhungen in diesem Bereich sind daher nicht gerechtfertigt."
Der VCD dankt den bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern seiner Online-Aktion »Preiserhöhung? Nein danke!« und ruft weiterhin dazu auf, unter www.vcd.org/keine_preiserhoehung.html eine Protest-Mail an Bahnchef Rüdiger Grube zu schreiben, um Druck auf die Konzernspitze auszuüben, auch im Nahverkehr auf eine Anhebung der Fahrpreise zu verzichten.
Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin * Fon 030/280351-12 * Fax -10 * presse@vcd.org * www.vcd.org
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Datum: 13.10.2010 - 14:16 Uhr
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