Deutsche befürworten umweltverträgliche Entsorgung von Altmedikamenten

Deutsche befürworten umweltverträgliche Entsorgung von Altmedikamenten

ID: 288392

Sichere Entsorgung: Medikamente gehören nicht in den Hausmüll



(firmenpresse) - (ddp direct) Köln, 3. November 2010 Der umweltbewusste und zugleich sichere Umgang mit Altmedikamenten ist für die große Mehrheit der Deutschen ein wichtiges Anliegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Bartsch, die im Auftrag der Kölner Vfw GmbH durchgeführt wurde. Demnach geben rund 70 Prozent von 300 Befragten ihre Altmedikamente nach wie vor in den Apotheken zurück, damit sie dort einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden. Dieser Service kann seit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung jedoch für die Apotheken nicht mehr kostenlos angeboten werden.
Es stimmt bedenklich, dass mittlerweile 22 Prozent der Deutschen ihre gebrauchten Arzneien einfach in der Mülltonne oder Toilette entsorgen ein Verhalten, dass Mensch und Umwelt gefährdet. Auffällig ist, dass gerade Bürger unter 39 Jahren diesen Weg (46 Prozent) nutzen, wohingegen 77 Prozent der über 60-Jährigen ihre alten Medikamente in die Apotheke bringen. Die Entsorgung von Arzneien in der Mülltonne ist seit der Technischen Anleitung Siedlungsabfall (TASI) zwar legal, jedoch äußerst risikobehaftet. Entsprechend wird diese bequeme Entsorgungslösung weder vom Bundesumweltamt noch von Verbraucherschützern befürwortet. Da die Trink- und Grundwässer schon durch die Ausscheidungen des Menschen mit Spuren der Arzneimittel oder deren Abbauprodukte verunreinigt werden, geht von der unsachgemäßen Entsorgung alter Medikamente insbesondere über die Toilette und Spüle eine zusätzliche Belastung der Gewässer aus. Diese Problematik ist den Verbrauchern auch durchaus bewusst. So gaben 60 Prozent der Befragten an, die Verunreinigung des Trinkwassers als größte Gefahr bei der falschen Entsorgung von alten Medikamenten zu sehen.

Unsachgemäß entsorgte Medikamente sind ein Risiko

Darüber hinaus geht von dem unachtsamen Umgang mit hochwirksamen Mitteln wie beispielsweise Betablockern ein erhebliches Risiko für Kinder aus, die beim Spielen alte Tabletten versehentlich mit Süßigkeiten verwechseln können. Dieses Gefährdungspotenzial sehen durchschnittlich 54 Prozent der Deutschen als das Hauptproblem einer unsachgemäßen Entsorgung an. Mit 59 Prozent zeigen sich hier Frauen eher besorgt als Männer (45 Prozent). Rund 79 der Befragten (26 Prozent) befürchten vor allem eine gesundheitsgefährdende Wiederverwendung der Pharmazeutika.



Vfw-Rücknahmesystem gewährleistet fachgerechte Entsorgung

Um die Gefährdung durch Altmedikamente effektiv zu reduzieren, bieten einige Apotheken weiterhin die Sammlung der Pharmazeutika an. Für die fachgerechte und gesetzeskonforme Entsorgung bietet sich für sie das flächendeckende Rücknahmesystem Vfw REMEDICA Altmedikamente als einfache Lösung an. Apotheker können sich dem System anschließen, indem sie bei der Vfw GmbH ein Abholset mit 20 Säcken und einem Kanülensammler für 100 Euro bestellen. Der Kölner Systembetreiber übernimmt dann die Abholung der gefüllten Säcke und führt sie einer fachgerechten Entsorgung zu. So kann ein missbräuchlicher Zugriff auf Altmedikamente effektiv verhindert werden. Zudem wird es dem Anspruch von 73 Prozent der Befragten gerecht, die der Meinung sind, dass Rückgabe alter Medikamente kostenfrei sein sollte.



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=== Über die Vfw GmbH ===

Die Vfw GmbH mit Sitz in Köln ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Reverse Lo-gistics Group GmbH, München, deren Umsatz sich im Jahr 2009 auf 128 Mio. Euro be-lief. Innerhalb der Gruppe ist die Vfw für die Rücknahme und Verwertung von Verpa-ckungen verantwortlich. Seit 1991 entwickelte das Unternehmen verschiedene Selbstentsorgerlösungen für Verkaufs- und Transportverpackungen und setzte diese entsprechend um. Diese wurden im Rahmen der Novellierung der Verpackungsordnung durch Branchenlösungen ersetzt, die wesentlich strengeren gesetzlichen Vorgaben unterliegen. Seit 2007 ist Vfw als eines von neun bundesweiten dualen Systemen zur Gewährleistung der flächendeckenden Rücknahme von Verkaufsverpackungen im Sinne des § 6 Abs. 3 Verpackungsverordnung (VerpackV) anerkannt. Das Unternehmen beschäftigt heute über 80 Mitarbeiter und zählt mehr als 2.000 Kunden.




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Datum: 03.11.2010 - 15:31 Uhr
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