RatGeberZentrale: Telefon-Ratgeberaktion zu den Themen Trauerreisen, Bestattungsformen, Erbregelung, Testament und Todesfallvorsorge
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"Reisen ins Leben" heißt ein Projekt für Trauernde, das der Bestatter und Trauerbegleiter Fritz Roth aus Bergisch-Gladbach zusammen mit einem großen Reiseveranstalter im Frühjahr vorgestellt hat. Fritz Roth: "Angesprochen sind Menschen, die nach der ersten schweren Trauerphase eine neue Orientierung suchen. Unsere Reisen bieten Gemeinschaft, Begleitung und Anleitung." Reiseziele sind Madeira, Teneriffa, Kreta, Mallorca und die mecklenburgische Seenplatte. Die Gäste sind untergebracht in kleinen, privat geführten Hotels in schöner, ruhiger Lage, aber mit Anbindung an kulturell ansprechende Umgebungen und Orte.
Der Wald als letzte Ruhestätte
Ewige Ruhe an den Wurzeln eines Baumes im Wald finden - das ist für viele Menschen längst keine exotische Idee mehr. Inzwischen gibt es bundesweit allein 34 Friedwald-Standorte, an denen rund 17.000 Menschen beigesetzt sind. Die Wälder bleiben zugänglich für Spaziergänger. Durch Erinnerungssteine oder Plaketten mit oder ohne Kreuz an den Baumstämmen kann an die Namen der Toten erinnert werden. Petra Bach, Juristin und Mitbegründerin der Friedwald GmbH: "Man kann sich schon zu Lebzeiten einen Platz oder einen Baum aussuchen und die Urkunde darüber bei den persönlichen Unterlagen hinterlegen. Natürlich ist es auch sinnvoll und wichtig, die Angehörigen darüber zu informieren."
Vorsorge mit der Sterbegeld-Versicherung
Egal für welche Art der Bestattung man sich entscheidet: Moderne Beerdigungsunternehmen helfen, den letzten Weg nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Aber eine Bestattung kostet Geld, 5.000 Euro kommen dabei schnell zusammen. Die meisten Senioren möchten ihren Angehörigen die Sorge um das Finanzielle ersparen und schon zu Lebzeiten entsprechend Vorsorge treffen. Aber welchen Unterschied macht es, ob man für die Bestattungskosten regelmäßig Geld zurücklegt oder eine Sterbegeld-Versicherung abschließt? Andrea König-Uber, Versicherungsexpertin bei den Ergo Direkt Versicherungen www.ergodirekt.de : "Bei monatlichen Sparbeiträgen dauert es viele Jahre oder Jahrzehnte, bis eine vernünftige Todesfallleistung erreicht werden kann. Und wenn kein Freistellungsauftrag bei der Bank vorliegt, frisst die Abgeltungssteuer auch noch fast ein Drittel der Erträge auf. Unsere Sterbegeld-Absicherung dagegen bietet bei Unfalltod bereits ab Vertragsbeginn vollen Versicherungsschutz. Das bedeutet, dass die Hinterbliebenen im Ernstfall von Anfang an die vereinbarte Todesfallleistung für die Bestattung erhalten. Bereits nach drei Jahren genießt man den vollen Versicherungsschutz."
Erbe und Testament - Streit und Ärger müssen nicht sein
Wenn es um eine Erbschaft geht, ist der schönste Familienfrieden häufig dahin. Um solche Zwistigkeiten schon im Vorfeld zu vermeiden und den Fiskus möglichst wenig am Erbe teilhaben zu lassen, sollte man sich zum Erb- und Erbschaftssteuerrecht gut informieren. Dr. Gerrit Brachvogel: "Ein Testament kann entweder beim Notar oder handschriftlich errichtet werden. Handschriftlich errichtet muss es von Anfang bis Ende selbst geschrieben und unterschrieben sein. Notarielle Testamente werden immer beim Amtsgericht aufbewahrt. Auch privatschriftliche Testamente können dort abgegeben werden. Damit kann verhindert werden, dass Verwandte ein Testament möglicherweise verschwinden lassen."
Mehr Informationen: www.sterbegeld.de
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Datum: 04.11.2010 - 15:31 Uhr
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