Koalitionsgeplänkel in der Pflege dient Ablenkung von Privatisierungsplänen
ID: 289425
Koalitionsgeplänkel in der Pflege dient Ablenkung von Privatisierungsplänen
"Die Pläne der Bundesregierung sind durch den Koalitionsvertrag auch der CSU bekannt: Sie wollen die Einführung der Kapitaldeckung, als verpflichtende Ergänzung zur Pflegeversicherung. Davon profitieren allein die Versicherungskonzerne und die Arbeitgeber. Insgesamt will die Bundesregierung den Pflegebegriff lediglich prüfen. Die Umsetzung soll allenfalls "kostenneutral" erfolgen. Das bedeutet Leistungskürzungen für die Betroffenen.
Sozialministerin Haderthauer scheint zu vergessen, dass ihre Partei bereits in der Großen Koalition Regierungsverantwortung hatte. Es war ihr und der CSU deshalb auch schon vor Schwarz-Gelb möglich, in der Pflege längst überfällige Maßnahmen zu ergreifen. Der neue Pflegebegriff und damit die Überwindung der Pflege im Minutentakt war bereits vor dem Amtsantritt von Gesundheitsminister Philip Rösler überfällig und die Warnungen vor den Folgen des Pflegenotstands sind auch nicht neu.
Dass Haderthauer Absprachen mit Lobbygruppen im stillen Kämmerlein anprangert und gleichzeitig das pflegepolitische Engagement von Bundesfamilienministerin Schröder lobt, ist dann schon grotesk. Denn Frau Schröder braucht gar kein stilles Kämmerlein. Sie erarbeitete und präsentierte ihre »Familienpflegezeit« gleich zusammen mit Prof. Dr. Bert Rürup, Vorstandsmitglied der MaschmeyerRürup AG, einem Beratungsunternehmen der Versicherungs- und Finanzwirtschaft."
F.d.R. Beate Figgener
Beate Figgener
Pressereferentin
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52801
Telefax +4930/227-56801
beate.figgener@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 04.11.2010 - 20:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 289425
Anzahl Zeichen: 2471
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 220 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Koalitionsgeplänkel in der Pflege dient Ablenkung von Privatisierungsplänen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Kapitalismus hängt am Dollartropf ...
"Die Bundesregierung ist für die Eskalation des Währungskriegs mitverantwortlich. Der US-Notenbank Federal Reserve bleibt nichts anderes übrig als Dollarmilliarden in die Märkte zu pumpen. Anstatt konstruktiv auf den Vorschlag von US-Finanzminister Timothy Geithner zur Begrenzung von global
FRICKE: Höhere Einnahmen dienen der Verringerung der Neuverschuldung ...
BERLIN. Zu der November-Steuerschätzung 2010 erklärt der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Otto FRICKE: Die höheren Steuereinnahmen dürfen nicht zu erneuten Sündenfällen in Form von neuen Ausgabenprogrammen führen. Es gilt jetzt bei der Haushaltskonsolidierung Kurs zu
Den Aufschwung nutzen: Solider Haushalt eröffnet auf der Zeitachse Entlastungsperspektive ...
Zu den Ergebnissen der Steuerschätzung vom 4. November 2010 erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Das sind erfreuliche Daten. Dieser warme Steuerregen ist das Ergebnis unseres beispiellosen Aufschwungs. Die vielen fleißigen Menschen in unserem Land ha
BREIL: Industrie braucht attraktiven Standort ...
BERLIN. Zur Vorstellung des industriepolitischen Gesamtkonzepts durch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle erklärt der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Klaus BREIL: Das industriepolitische Gesamtkonzept des Wirtschaftsministers weist zu Recht auf die enge Verknüpfung




