Erstarkter Protest gegen schwarz-gelben Pro-Atom-Kurs macht deutlich: Laufzeitverlängerung war politischer Fehler
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Erstarkter Protest gegen schwarz-gelben Pro-Atom-Kurs macht deutlich: Laufzeitverlängerung war politischer Fehler
"Hoffentlich begreift die Bundesregierung jetzt, dass die mit den Stromkonzernen ausgehandelten Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke einen extrem hohen Preis haben. Mit ihrer rückwärtsgewandten Energiepolitik trägt die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP die alleinige Verantwortung dafür, dass in Deutschland längst überwunden geglaubte gesellschaftliche Gräben wieder aufgerissen wurden. Der Protest gegen die schwarz-gelbe Energiepolitik kommt aus allen Schichten der Gesellschaft und er beeindruckt durch seine Ausdauer und Ernsthaftigkeit", sagte Weiger.
Die Demonstranten im Wendland stünden für Millionen Menschen in Deutschland, die es ablehnten, die gefährlichen Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Der aufgrund der Entscheidung für längere AKW-Laufzeiten weiter wachsende Atommüllberg und die ungelöste Entsorgungsfrage für den radioaktiven Abfall, aber auch die Risiken des laufenden Betriebs der Atomkraftwerke machten den Menschen große Sorgen.
"Die Bundesregierung muss die Proteste endlich ernst nehmen und ihren Pro-Atom-Kurs revidieren. Wenn sie stattdessen weiter vor allem die Interessen einiger weniger Energiekonzerne bedient, wird sie politisch scheitern", sagte Weiger.
Pressekontakt:
Thorben Becker, BUND-Energieexperte, im Wendland mobil erreichbar unter: 0173-6071603;
Björn Obmann, BUND-Jugend-Koordinator, vor Ort mobil unter: 0171-1700272 bzw.
Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-27586-425/-489,
E-Mail: presse@bund.net, www.bund.net
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Datum: 08.11.2010 - 14:15 Uhr
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