Optimieren statt wachsen - Sinneswandel in der Gesellschaft und Wirtschaft?
Es gibt international einige Gründe, warum neue Krisenszenarien die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen. Kommunen und Länder ganzer Staaten sind überschuldet und Immobilienblasen drohen nicht nur in Spanien, Amerika und China zu platzen. Womöglich werden auch weitere Kreditinstitute Schaden nehmen und verbreiten. Anleger und Märkte sind in Anbetracht der ungewissen Zukunft nervös.
Bislang kannte die Weltwirtschaft nur ein Rezept gegen derartige Krisen: unaufhörliches Wirtschaftswachstum. Doch unendliches Wachstum ist in einer endlichen Welt nicht möglich - der Kollaps des Systems wird so nur hinausgeschoben, wie Harald Welzer im Deutschlandfunk erklärt: "Tatsächlich sind alle Gegenwarts- und Zukunftskrisen, mit denen moderne Gesellschaften konfrontiert sind, Symptome dafür, dass unser System einer vorbehaltlosen Übernutzung natürlicher Ressourcen an eine Funktionsgrenze gekommen ist."1 Wachstum alleine führt immer wieder in die Spirale; Experten fordern also, sich vom Wachstumszwang zu befreien.
Mehrwert ohne Wachstum - auch in der IT
Ein derartiger Sinneswandel, nicht immer "mehr" haben zu müssen, muss sich auf allen Ebenen der Gesellschaft vollziehen, sowohl im privaten wie auch im wirtschaftlichen Umfeld. Einer repräsentativen Umfrage zufolge lehnt der Großteil deutscher Bürger Wachstum um jeden Preis bereits ab und favorisiert immaterielle Werte und Umweltschutz.2 Dieser Wandel erreicht langsam auch die Unternehmen: Anstatt Wachstum nur des Wachstums wegen zu schaffen, ändern einige große Firmen ihre Strategie und optimieren stattdessen das erreichte Niveau. "Das erachte ich auch für einen erfolgsversprechenden Weg für mittelständische Unternehmen", erklärt Axel Susen, Initiator des Seestern IT Forums. "Die IT muss sich dieser Strategie des Optimierens anpassen. Konsolidieren heißt hier, die Kostentreiber in der IT ausfindig zu machen: Welche Positionen kann ich überdenken, reduzieren oder durch Alternativen ersetzen?"
Typischerweise bergen Softwarelizenzen großer Hersteller und besonders die dazugehörige Wartung ein sehr großes Sparpotential. Lizenzen lassen sich u. U. gebraucht mit bis zu 50 % Einsparung erstehen und, falls sie nicht mehr benötigt werden, auch wieder verkaufen. "Eine rundum befriedigende Lösung für die Wartungskosten zu finden, ist da momentan noch etwas schwieriger", wie Susen weiß. "Noch hat SAP eine marktbeherrschende Stellung in diesem Segment inne und unternimmt viel, um Drittanbietern den Zugang zum Markt zu erschweren." Doch auch hier entwickeln sich bereits einige Konzepte auf dem deutschen Markt, die den Anwendern Kostenersparnis und höhere Flexibilität versprechen.
"Der Vorteil von herstellerunabhängiger Drittwartung ist nicht nur aufwandsabhängige Vergütung, sondern die Entwicklung von anwenderspezifischen Lösungen. Standard-Software wird an die individuellen Geschäftsabläufe angepasst.", so Susen weiter.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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