BRUNKHORST: Grüne im Gorleben-Untersuchungsausschuss politisch vorfestgelegt
ID: 328929
BRUNKHORST: Grüne im Gorleben-Untersuchungsausschuss politisch vorfestgelegt
Mit diesem hanebüchenen Zwischenbericht diskreditieren sich die Grünen selbst. Sie missbrauchen das parlamentarische Instrument des Untersuchungsausschusses.
Das Fazit der Grünen verwundert nicht, denn sie haben genau das bereits im vergangenen Jahr auf ihrem Bundesparteitag beschlossen. Diese Vorfestlegung war absehbar, denn schließlich ist die Verschwörungstheorie, es sei im bisherigen Erkundungsprozess politisch manipuliert worden, sinnstiftend für die Partei der Grünen. Falsche Behauptungen werden aber durch ständiges Wiederholen nicht richtiger.
Es ist trotzdem unglaublich, mit welcher Chuzpe die Grünen durch selektive Zitate, mit gewagten Interpretationen von Zeugenaussagen und unter Ausblendung von Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts versuchen, die bisher gewonnenen Fakten in ihrem Sinne zu deuten. Dieser Zwischenbericht ist unsäglich tendenziös.
Schon die These der Vorfestlegung auf den Standort Gorleben entbehrt jeder Grundlage. Das Bundeskabinett hat im Juli 1983 lediglich die untertägige Erkundung des Salzstocks beschlossen und sich die Entscheidung über die Errichtung des Endlagers ausdrücklich vorbehalten, bis die Ergebnisse der Erkundung vorliegen. Im Kabinettsbeschluss hieß es, derzeit bestünde keine Notwendigkeit, neben Gorleben weitere Standorte erkunden zu lassen; erforderlichenfalls werde die Bundesregierung sich zu gegebener Zeit erneut mit dieser Frage befassen.
Richtig ärgerlich ist, dass die Fragen, mit denen sich der Untersuchungsausschuss befasst, bereits vor rund 25 Jahren sowohl in der Presse als auch parlamentarisch behandelt wurden (Kleine Anfrage der Grünen "Behinderung kritischer Äußerungen über Salzstock Gorleben" vom 9. September 1985 - BT-Drs. 10/3800).
Wenn aber der Vorwurf der politischen Manipulation und die Zweifel an der Eignung des Salzstocks in Gorleben schon so lange bekannt waren, warum hat der grüne Bundesumweltminister Trittin im sog. Atomkonsens die Eignungshöffigkeit von Gorleben bestätigt? Warum hat Bundesumweltminister Trittin den von den Grünen sog. "Schwarzbau Gorleben" geduldet? Dazu wird er dem Ausschuss Rede und Antwort stehen müssen. Er ist von der Koalition als Zeuge benannt.
Kontakt:
FDP-Bundestagsfraktion
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Tel.: 030-227-50116
Fax: 030-227-56143
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 14.01.2011 - 17:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 328929
Anzahl Zeichen: 2824
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 239 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BRUNKHORST: Grüne im Gorleben-Untersuchungsausschuss politisch vorfestgelegt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
FDP Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von FDP Bundestagsfraktion
SKUDELNY: Kinderlärm ist keine schädliche Umwelteinwirkung ...
BERLIN. Zum Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes erklärt die Berichterstatterin für Kinderlärm der FDP-Bundestagsfraktion Judith SKUDELNY: Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt die geplante Änderung, nach der Kinderlärm nicht mehr als schädliche Umwelteinwirkung zu
LINDNER: Zukunft braucht Herkunft ...
Berlin. Die Grundsatzkommission der FDP hat heute ihre Arbeit am neuen Grundsatzprogramm fortgesetzt. Zu Beginn erklärte FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER: "Zukunft braucht Herkunft. Es ist wichtig, sich von Zeit zu Zeit auf seine Wurzeln zu besinnen, um die Grundsätze seines politischen
Afghanistan: Mandat mit vorgezogenem Verfallsdatum ...
"Mit den Gedankenspielen zur Beteiligung deutscher Soldaten an einem AWACS-Einsatz in Afghanistan hat Verteidigungsminister zu Guttenberg dem zur Abstimmung anstehenden Afghanistan-Mandat ein vorgezogenes Verfallsdatum aufgeklebt", kommentiert Paul Schäfer, verteidigungspolitischer Sprech
Aigners Aktionsplan greift zu kurz ...
dem 10-Punkte-Plan, der auf längst bekannte Defizite zielt, läuft Ministerin Aigner den Vorschlägen aus den Bundesländern hinterher- und das auch noch halbherzig", erklärt Kirsten Tackmann, agrarpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zum heute vorgelegten "Aktionsplan Verbrauch




