FT: Kommentar "Flensburger Tageblatt" zur Kürzung der Solarförderung
ID: 331866
der Solarförderung
Strom aus Wind oder Sonne ist gut für Umwelt und Klima - aber
schlecht fürs Konto: Weil der Staat den Erzeugern von erneuerbarer
Energie einen festen Preis garantiert, müssen die Verbraucher ihn
über eine Ökostrom-Umlage subventionieren. Vor allem die Solarbranche
hat in Deutschland zuletzt einen Riesenboom erlebt, der im
wesentlichen dafür verantwortlich ist, dass die Umlage Anfang des
Jahres deutlich gestiegen ist - und die monatliche Abbuchung für die
Stromrechnung auch.
Wegen der starken Preiserhöhung droht die Sympathie für die
Solarenergie inzwischen ins Gegenteil umzuschlagen. Geschürt wird die
skeptische Stimmung von den großen Konzernen, die seit der
Verlängerung der Atomlaufzeiten wieder stärker auf Kernkraft setzen
und die Hilfen für erneuerbare Energien stärker kritisieren. Dabei
bleibt das Ziel natürlich richtig, möglichst viel Strom aus
regenerativen Quellen zu gewinnen.
Auch wenn es widersprüchlich scheint, ist es daher sinnvoll, dass
Umweltminister Norbert Röttgen nun die Förderung für Solarstrom
abermals kürzen will. Es ist ja nicht so, dass sich Investitionen in
Sonnenkollektoren dann nicht mehr lohnen - nur die Gewinne sinken.
Gleichzeitig hilft die Maßnahme, die Akzeptanz für die
umweltfreundliche Energie bei den Bürgern zu erhalten. Und wenn
selbst die Branche mit den Kürzungsplänen einverstanden ist, kann
Röttgen nicht falsch liegen.
Autor: Henning Baethge
Pressekontakt:
Flensburger Tageblatt
Till H. Lorenz
Telefon: 0461 808-1060
til@shz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.01.2011 - 20:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 331866
Anzahl Zeichen: 1827
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Flensburg
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 282 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"FT: Kommentar "Flensburger Tageblatt" zur Kürzung der Solarförderung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Flensburger Tageblatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
CSU-Chef Seehofer fühlt sich durch einen aus dem Zusammenhang gerissenen Satz aus der Rede von Bundespräsident Wulff zur Forderung nach einem Zuwanderungsstopp für Türken und Araber veranlasst. Hätte Seehofer die Ankündigung des Bundespräsidenten aus derselben Rede auch beachtet, wer unser
FT: Kommentar zu Anschlag in Afghanistan ...
Es wohl kein Zufall, dass die islamischen Extremisten ausgerechnet den Jahrestag des Beginns der westlichen Intervention am Hindukusch wählten, um einen ihrer feigen Anschläge auf die Bundeswehr zu verüben. Wer auf offenem Feld keine Chance hat, bedient sich hinterhältiger Guerilla-Taktik - u
FT: Einmaliges deutsch-deutsches Medienprojekt ...
Flensburg/Schwerin. Mit einem besonderen Medienprojekt begleiten die Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages sh:z ("Flensburger Tageblatt") und des Zeitungsverlages Schwerin ZVS ("Schweriner Volkszeitung") den 20. Jahrestag der deutschen Einheit. Die Redaktion
Weitere Mitteilungen von Flensburger Tageblatt
Börsen-Zeitung: Applemax, Kommentar von Andreas Hippin zum Quartalsergebnis von Apple ...
Erinnert sich noch jemand an Betamax? Sony konnte sich mit dem Ende der siebziger Jahre eingeführten Videokassetten-Format nicht gegen das vom Rivalen JVC entwickelte VHS durchsetzen. Profis fanden Betamax besser. Es soll Leute geben, die bis heute lieber mit den alten Geräten arbeiten. Was Vid
Ad hoc:co.don AG:Ad hoc: Ad hoc-Meldung nach § 15 WpHG co.don AG (ISIN: DE 0005173603) ...
co.don AG / / Ad hoc: Ad hoc-Meldung nach § 15 WpHG co.don AG (ISIN: DE 0005173603) Verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. co.don AG beabsichtigt Kapitalerhöhung um bis zu 4.381.180 Euro Telto, 19. Januar 2011 - Der Vorstand
Westdeutsche Zeitung: Verbraucher müssen die Zeche zahlen = von Ingo Faust ...
Dürren in Russland, Fluten in Australien, hemmungslose Spekulanten und teure Dioxin-Skandale - die Lebensmittel werden in diesem Jahr kräftig teurer, und wieder einmal müssen die Verbraucher die Zeche zahlen. Dass die Rohstoffpreise weltweit explodiert sind, weiß inzwischen jeder. Die Konsume
WAZ: Zweifel schüren Neiddebatte - Kommentar von Kai Wiedermann ...
Altersbedingte Urlaubsansprüche taugen dazu, Neiddebatten auszulösen. Nun also sind sie ein Fall für das Bundesarbeitsgericht und landen womöglich sogar vor dem Europäischen Gerichtshof. Wir dürfen gespannt sein, was entschieden wird. Vielleicht sind wir in Sachen Urlaub bald alle gleich.




