Rheinische Post: Arabiens Wutbüger

Rheinische Post: Arabiens Wutbüger

ID: 351630
(ots) - Ein Kommentar von Godehard Uhlemann:

Oppositionelle auf die Straßen, setzen die herrschenden Regime
unter Druck - und müssen Tote beklagen. Welch hoher Preis! Sie haben
sich Tunesien und Ägypten zum Vorbild genommen und hoffen, dass auch
sie demnächst die Früchte ihres Protestes werden ernten können. Sie
haben sich eingereiht in die Phalanx der arabischen "Wutbürger", die
es satthaben, ständig bevormundet, gar politisch entmündigt zu
werden. Was sie wollen, ist mehr Freiheit, Selbstbestimmtheit und
Würde. Dazu gehört vor allem ein Arbeitsplatz, der genug einbringt,
um eine Familie ernähren zu können. Die Wut der Demonstranten wird
genährt durch die Gier der Regierenden, die sich bisher den Staat,
dessen Ressourcen und Rohstoffe aufgeteilt haben und mit ausgebeulten
Brieftaschen vorrangig an den eigenen Machterhalt denken. Es geht
eben auch um Fairness. Die arabische Bewegung steckt in den Anfängen.
Ist sie revolutionär oder reformorientiert? Der Westen begleitet sie
mit viel Sympathie, ohne zu wissen, wohin am Ende die Reise geht. Aus
diesem Grunde sollte er ein Hilfs-Konzept entwickeln, das nicht nur
dem eigenen Nutzen dient. Tut er es nicht, wird er an Einfluss
verlieren.



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Ostthüringer Zeitung: Kommentar zu Hartz-Reform Rheinische Post: Pro Mitbestimmung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 18.02.2011 - 19:22 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 351630
Anzahl Zeichen: 1458

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 206 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Arabiens Wutbüger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Kölner Stadt-Anzeiger: Koalitionskreise: Zu Guttenberg hat nicht selbst geschrieben ...
Führende Koalitionskreise gehen davon aus, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) die 2006 eingereichte Doktorarbeit trotz gegenteiliger Beteuerungen "nicht selbst geschrieben hat". Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe) unter Beruf

Rheinische Post: Pro Mitbestimmung ...
Ein Kommentar von Detlev Hüwel: Bisher hätte man glauben können, die Rückabwicklung schwarz-gelber Reformen (etwa die Abschaffung von Kopfnoten und Studiengebühren) sei ausschließlich eine Domäne der rot-grünen Landesregierung. Doch nun gesellt sich auch der Arbeitnehmerflügel der nord

Rheinische Post: Zu Guttenberg nicht abschreiben ...
Ein Kommentar von Sven Gösmann: Natürlich: Er war doch schon Baron, warum musste der "Abgeordnete und junge Familienvater" zu Guttenberg bloß noch sieben lange Jahre eine Doktorarbeit verfassen? Natürlich: Er hat "Fehler" gemacht, allzu menschliche Schwächen erkennen

Ostthüringer Zeitung: Kommentar zu Hartz-Reform ...
Kommentar der Ostthüringer Zeitung zu Hartz-Reform: Das wäre ja auch noch schöner: Da wird in der Hauptstadt monatelang wie im Stellungskrieg energisch hin- und hergekämpft, und dann zeigen drei Fürsten den Gesalbten am Königshofe, wie man schon in der ersten Schlacht den Krieg beenden könn


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z