Hochschulen verwenden aus Finanznot Studiengebühren-Ersatzmittel für regulären Betrieb
ID: 356180
Hochschulen verwenden aus Finanznot Studiengebühren-Ersatzmittel für regulären Betrieb
"Die zweckentfremdete Verwendung der Mittel seitens der Hochschulen ist zwar teilweise verständlich, jedoch sind die QSL-Mittel zweckgebunden und diese Bestimmung muss im Interesse der Studierenden eingehalten werden. Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann (CDU) muss dem nachgehen und die Hochschulen zur Einhaltung anhalten. Ohne eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen wird die Ministerin dieses Problem jedoch nicht lösen können", so der wissenschaftspolitische Sprecher der SPD, Gernot Grumbach und die wissenschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN, Sarah Sorge. Das Thema wird nächste Woche der Setzpunkt der GRÜNEN im Plenum sein.
"Uns ist bewusst, dass die Hochschulen die QSL-Mittel nicht ohne Not ganz oder teilweise zur Finanzierung der Grundkosten verwenden. Die Hochschulen sind deutlich unterfinanziert und diese Situation wird sich durch die steigenden Studierendenzahlen, insbesondere durch die Schulzeitverkürzung durch G8 und die Aussetzung von Wehr- und Zivildienst, weiter verschärfen." Die Appelle der Universitäten und der Fachhochschulen für eine auskömmliche Finanzierung seien eindeutig. "Frau Kühne-Hörmann darf sie nicht weiter ignorieren, sondern muss endlich den um 30 Millionen Euro gekürzten Hochschulpakt neu verhandeln und die Grundfinanzierung der Hochschulen auf eine gerechte Basis stellen", forderten Grumbach und Sorge.
SPD und GRÜNE hatten im Zuge der Abschaffung der Studiengebühren den Hochschulen als Ersatz für den Ausfall der Studiengebühren diese QSL-Mittel zur Verfügung gestellt. Diese sind sehr bewusst und auch nach dem Gesetz zweckgebunden zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre zu verwenden. Die Hochschulen können mit den Mitteln beispielsweise zusätzliche Lehrangebote schaffen, die Studienberatung ausbauen oder auch mehr Tutorien anbieten.
"Wir erwarten von Wissenschaftsministerin Kühne-Hörmann, ihrer Aufgabe als Rechtsaufsicht über die Hochschulen nachzukommen und die korrekte Verwendung der zweckgebundenen QSL-Mittel zu überprüfen. Sollte hierbei unzulässige Verwendung festgestellt werden, muss sie schleunigst eingreifen und die Hochschulen zur Einhaltung anhalten", so Grumbach und Sorge.
SPD und GRÜNE haben zu diesem Thema einen gemeinsamen Antrag eingebracht.
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
Fon: 0611/350597; Fax: 0611/350601
Mail: presse-gruene@ltg.hessen.de
Web: http://www.gruene-hessen.de/landtag
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 25.02.2011 - 17:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 356180
Anzahl Zeichen: 3371
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 163 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Hochschulen verwenden aus Finanznot Studiengebühren-Ersatzmittel für regulären Betrieb"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert Verbraucherschutzministerin Puttrich (CDU) dazu auf, ihren jahrelangen Ankündigungen für mehr Verbraucherschutz in Hessen echte Taten folgen zu lassen und sich konsequent für eine verpflichtende Hygieneampel einzusetzen. Hessen hat in die
GRÜNE fragen nach aktuellem Stand des Partikeltherapiezentrums am Universitätsklinikum Gießen-Marburg ...
Die Tatsache, dass das Partikeltherapiezentrum an der Universitätsklinik in Marburg nicht, wie in den Verträgen vorgesehen, zum 31.12.2012 in Betrieb genommen wurde, veranlasst die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bei der zuständigen Ministerin nachzufragen. "Da Ministerin Küh
Kürzung der Ausgleichszulage für Landwirte ? GRÜNE fordern Antworten von der Landesregierung ...
Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag kritisiert, dass die Ausgleichszulage (AGZ), die das Land Hessen mit Beteiligung des Bundes und der EU an Landwirte in benachteiligten Gebieten zahlt, für das vergangene Jahr massiv gekürzt worden ist. Die betroffenen Landwirte wurde
Weitere Mitteilungen von Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag
Guttenberg zweckentfremdet Steuergelder ...
"Guttenbergs Zweckentfremdung von Steuergeldern für die Bild-Zeitung muss sofort gestoppt werden", erklärt Kathrin Senger-Schäfer zur geplanten Werbekampagne des Verteidigungsministeriums in Springer-Medien. Die medienpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter: "Bild un
Tatenlosigkeit nützt nur Gaddafi ...
Zur Haltung der EU-Staaten gegenüber dem Gaddafi-Regime erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Die Überlegungen der EU zu Sanktionen gegenüber dem Gaddafi-Regime kommen spät und sind mehr als überfällig. Die Handlungsunfähigkeit, die die EU in den letzt
Koalitions-Gesetzentwurf zum Jagdgesetz: Hoher Wilddichte muss begegnet werden ...
er Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zum neuen Hessischen Jagdgesetz verpasst es einen wirksameren Schutz des Waldes einzufordern. "Der Wald leidet stark unter der hohen Wilddichte. Wir haben in vielen Gebieten fast keine Naturverjüngung mehr. Diesem Problem muss das neue Jagdgesetz begeg
Kooperationsvereinbarung zum Qualitätsma-nagement unterzeichnet ...
ndesministerium des Innern und die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement haben heute eine Kooperationsvereinbarung für den Bereich des Qualitätsmanagements unterzeichnet. Ziel ist es, gemeinsam die Anwendung des Qualitätsbewertungsmodells Common Assessment Framework in der öff




