Neben den Luftangriffen muss ein Ölembargo gegen Libyen verhängt werden

Neben den Luftangriffen muss ein Ölembargo gegen Libyen verhängt werden

ID: 370887

Neben den Luftangriffen muss ein Ölembargo gegen Libyen verhängt werden



(pressrelations) - Ein Ölembargo würde die Glaubwürdigkeit des Westens im arabischen Raum beträchtlich erhöhen

Frankreich, Großbritannien und die USA haben mit Luftschlägen gegen Stellungen in Libyen begonnen, um Machthaber Muammar al-Gaddafi zum Einlenken zu bewegen. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Andreas Schockenhoff:

"Mit den anderen Staaten des Westens verfolgt Deutschland ein Ziel: Das libysche Volk muss die Chance erhalten, in seinem Land frei von Unterdrückung und Gewalt eine Demokratie aufzubauen. Gaddafi und die für Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen Verantwortlichen seines Clans müssen vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gebracht werden.

Die Durchsetzung der UN-Resolution zum Schutz der Zivilbevölkerung und zur Durchsetzung eines Flugverbots sollte daher schnellstmöglich durch harte und effektive Sanktionen ergänzt werden. Dazu gehört vor allem ein international abgestimmtes Einfuhr-Embargo von libyschem Öl. Dies würde das Gaddafi-Regime seiner Haupteinnahme-Quelle berauben.

Ein Öl-Embargo würde auch die Glaubwürdigkeit des Westens im arabischen Raum beträchtlich erhöhen. Der Westen wäre gezwungen, sich um andere Bezugsquellen zu bemühen. Dies würde zeigen, dass die westlichen Staaten auch bereit wären, wirtschaftliche Nachteile in Kauf zu nehmen, um die libysche Bevölkerung zu unterstützen.

Es ist richtig, dass sich die Bundesrepublik nicht an den Militärschlägen beteiligt. Deutschland engagiert sich stärker als viele andere westliche Länder in Afghanistan. Die Bundeswehr hat derzeit dort knapp 5 000 Soldaten stationiert. Deutschland ist damit der drittgrößte Truppensteller am Hindukusch. Die Bundeswehr ist auch durch die anderen Auslandseinsätze an der Belastungsgrenze. In der westlichen Staatengemeinschaft stößt es auf Verständnis, wenn die Bundesrepublik ihr Engagement nicht noch ausweitet. Dies zeigen auch die Diskussionen in der Nato.



Es ist konsequent, dass Deutschland im Weltsicherheitsrat nicht der Resolution zugestimmt hat, die die Grundlage für die Militärschläge ist. Eine Zustimmung im Weltsicherheitsrat, der aber keine militärische Beteiligung Deutschlands folgt, wäre nicht nachvollziehbar gewesen. Zudem muss die Frage bedacht werden, ob Luftangriffe allein ausreichen, um den blutigen Terrorkrieg gegen das libysche Volk zu beenden.
Die Enthaltung stellt auch keine Abkehr von den Zielen des Westens für die weitere Entwicklung in Libyen dar. Dies hat die Bundeskanzlerin mehrfach klargestellt.

Deutschland ist mit den Bündnispartnern solidarisch, die den Militärschlag ausführen. Das Angebot der Bundesregierung, deutsche Soldaten in den Awacs-Flugzeugen einzusetzen, die den Luftraum über Afghanistan kontrollieren, zeigt dies. Das würde andere Länder, die sich an dem Einsatz gegen das Gaddafi-Regimes beteiligen, entlasten."


CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
fraktion@cducsu.de
http://www.cducsu.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Keine große Koalition in Sachsen-Anhalt BMZ setzt auf innovative Wege gegen Abholzung der Regenwälder
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 21.03.2011 - 12:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 370887
Anzahl Zeichen: 3373

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 209 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neben den Luftangriffen muss ein Ölembargo gegen Libyen verhängt werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

CDU/CSU-Fraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Antibiotikagesetz nicht für Wahlkampf missbrauchen ...
Weitergehendende Datensammlung ist kontraproduktiv Der Bundesrat stimmt am morgigen Freitag über das vom Bundestag beschlossene 16. Arzneimittelgesetz ab. Das Gesetz dient der Optimierung und Senkung des Einsatzes von Antibiotika in der Nutztierhaltung. Dazu erklären der Vorsitzende der AG Er

Markttransparenzstelle ...
Ein kleiner Schritt für die Politik, ein großer Schritt für die Verbraucher Der Deutsche Bundestag beschließt am heutigen Donnerstag die Verordnung zur Markttransparenzstelle für Kraftstoffe. Mit der Verordnung wird die Marktbeobachtung im Kraftstoffbereich konkretisiert sowie die Transpar

?Tag des Waldes? im Zeichen der Nachhaltigkeit ...
Nicht mehr Holz schlagen als nachwächst Der 21. März ist traditionell der "Tag des Waldes". Ihn hat die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in den 1970er Jahren als Reaktion auf die globale Waldvernichtung ins Leben gerufen. Dazu erklären der V


Weitere Mitteilungen von CDU/CSU-Fraktion


Keine große Koalition in Sachsen-Anhalt ...
Koalitionsüberlegungen in Sachsen-Anhalt erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, Dietmar Bartsch: "Eine große Koalition ist gemeinhin die Koalition zwischen den beiden stärksten Parteien. Es ist in Sachsen-Anhalt vieles möglich an politischen Konstellationen nac

Bundesregierung hat kein schluessiges Konzept fuer eine nachhaltige Waldpolitik ...
slich des heutigen Internationalen Tag des Waldes erklaert die zustaendige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Petra Crone: Die Bundesregierung hat kein schluessiges Konzept fuer eine nachhaltige Waldpolitik. Vor drei Jahren wurde die Waldstrategie 2020 gross angekuendigt, in mehreren

Neues Urteil zur Steuer auf die private Photovoltaikanlage und das häusliche Blockheizkraftwerk ...
Essen, im März 2011. Endlich hat die Finanzverwaltung eine Stellungnahme zur Unternehmereigenschaft für die Steuer beim Betreiben einer privaten Photovoltaikanlage und eines Blockheizkraftwerk (BHKW) durch Privatpersonen veröffentlicht. Nachdem der Bundesfinanzhof mit seinem Urteil aus 2008 ( BFH

Der 9. Mai 2011 ist Zensusstichtag - warum eigentlich? ...
WIESBADEN - Am 9. Mai 2011 ist Stichtag für den Zensus 2011. Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zählen an diesem Tag, wie viele Einwohnerinnen und Einwohner Deutschland hat. Für die Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen der modernen Volkszählung direkt befragt werden, heißt d


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z