Schwarz-Gelb und die Gluecksspiel-Lobby

Schwarz-Gelb und die Gluecksspiel-Lobby

ID: 380566

Schwarz-Gelb und die Gluecksspiel-Lobby



(pressrelations) - Anlaesslich der Medienberichte ueber die Teilnahme schwarz-gelber Politiker an einer Fachkonferenz zur Liberalisierung des Gluecksspielmarktes kurz vor der Ministerpraesidentenkonferenz zur Zukunft des staatlichen Gluecksspielmonopols am kommenden Mittwoch erklaert die Drogenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion Angelika Graf:

Es bleibt ein bitterer Beigeschmack, wenn die gleichen schwarz-gelben Politiker, die sich an vorderster Front fuer die Oeffnung des Gluecksspielmarktes fuer private Anbieter einsetzen, sich genau von diesen in Luxushotels einladen lassen.

Insbesondere wenn es in der Einladung laut Bericht des SPIEGEL darum geht, "in einem sehr exklusiven Kreis die Weichen fuer die Zeit eines politisch liberalisierten Marktes fuer Sportwetten und Online-Poker zu stellen". Fuer die Zukunft des Gluecksspielstaatsvertrages und des staatlichen Monopols duerfen Lobbyinteressen der Branche nicht den Ausschlag geben.

Auch die schwarz-gelb regierten Laender muessen sich ihrer Verantwortung bewusst sein. Es kann bei dem neuen Staatsvertrag nicht darum gehen, einzelne Lobbygruppen auf Kosten der Allgemeinheit zu befriedigen. Gluecksspielsucht hat fuer die Betroffenen und deren Familien dramatische Folgen. Verschuldung, zerstoerte Familien, Beschaffungskriminalitaet sind direkte Folgen von Gluecksspielsucht. Der Staat hat die Aufgabe, die Bevoelkerung hiervor zu schuetzen. Das geht nur im Rahmen eines staatlichen Gluecksspielmonopols.

Die Voraussetzung fuer das Monopol ist laut dem Europaeischen Gerichtshof, dass der Spielerschutz und die Spielsuchtbekaempfung in allen Gluecksspielbereichen kohaerent und systematisch verfolgt werden. Das alleine muss die Massgabe bei den Verhandlungen sein. Die deutliche Mehrheit der Bevoelkerung unterstuetzt laut Umfragen das staatliche Monopol und die damit verbundene Schutzfunktion. Die schwarz-gelben Koalitionaere muessen sich jetzt entscheiden, fuer wen sie Politik machen - fuer die Gluecksspiellobby oder fuer die Bevoelkerung.




Kontakt:
SPD-Bundestagsfraktion
Pressestelle
Internet: http://www.spdfraktion.de
E-Mail: presse@spdfraktion.de
Tel.: 030/227-5 22 82
Fax: 030/227-5 68 69Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Unterstützung für Protestaktion der GEW Westerwelle muss jetzt Wahlkampfversprechen einloesen: Dritten Staatssekretaersposten abschaffen
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 04.04.2011 - 18:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 380566
Anzahl Zeichen: 2510

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 208 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwarz-Gelb und die Gluecksspiel-Lobby"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Dringend mehr bezahlbarer Wohnraum erforderlich ...

Anlässlich des heutigen Wohnungsbautages wird erneut deutlich: Der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum ist weiterhin hoch und erfordert entschlossenes Handeln von allen Akteuren. Steigende Mieten und ein knappes Angebot belasten insbesondere Haushalte mi ...

Alle Meldungen von SPD-Bundestagsfraktion


 

Werbung



Facebook

Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z