GRÜNE: Duales Studium gute Ergänzung - Schwarz-Gelb fehlt Konzept für Wissenschaftsstandort Hessen
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GRÜNE: Duales Studium gute Ergänzung - Schwarz-Gelb fehlt Konzept für Wissenschaftsstandort Hessen
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat den Fraktionen von CDU und FDP vorgeworfen, sie hätten einen reinen "Jubelantrag" zum Dualen Studium vorgelegt, anstatt sich endlich mit den Herausforderungen des Wissenschaftsstandorts Hessen und der zukünftigen Rolle der Fachhochschulen auseinanderzusetzen. "Schwarz-Gelb will sich für das Duale Studium feiern lassen, dabei liegt Hessen lediglich im Mittelfeld bei der Anzahl von dualen Studiengängen. Letztlich soll dieser Jubelantrag davon ablenken, dass CDU und FDP kein Konzept für den Wissenschaftsstandort Hessen haben", so die GRÜNEN-Abgeordnete Angela Dorn, in der heutigen Plenardebatte.
"Duale Studiengänge sind eine gute Ergänzung, da sie ein bestimmtes Segment des Fachkräftebedarfs für bestimmte Branchen und Unternehmen decken können. Auch sind sie ein Teil der Antwort auf den Weiterbildungswunsch vieler Berufstätigen, also für lebenslanges Lernen in der Wissensgesellschaft."
"Der Antrag der Koalitionsfraktionen geht jedoch über den Status quo des Dualen Studiums in Hessen nicht hinaus. Er gibt weder Antworten auf die Frage der weiteren Ausgestaltung des Dualen Studiums noch auf die Frage nach einem Konzept für die Zukunft der hessischen Hochschullandschaft. Auch auf die Frage nach der Stellung der Fachhochschulen (FH) im Hochschulsystem und was dies für die Finanzierung der FHs bedeuten würde, findet sich keine Antwort."
"Anstatt Jubelanträge vorzulegen, sollten CDU und FDP sich mit der Frage beschäftigt, wie man das Duale Studium noch besser fördern und zu mehr dualen Studiengängen motivieren kann. Es steht die Frage im Raum, welche Rolle das Duale Studium in der hessischen Hochschullandschaft haben soll und wie viel grundlegendes wissenschaftliches Arbeiten man für einen Bachelor-Abschluss braucht. Anträge mit dem Tenor ?Wir sind klasse. Alles kann so bleiben? helfen der Hochschullandschaft nicht weiter, eine Diskussion darüber ist allerdings dringend notwendig", so Angela Dorn.
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Datum: 14.04.2011 - 22:00 Uhr
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