Minister Remmel: "Vorbildliches Bauen und Wohnen hilft dem Klima und der Wirtschaft
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Minister Remmel: "Vorbildliches Bauen und Wohnen hilft dem Klima und der Wirtschaft"
"Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit seinem Aufruf zum Bau von ?100 Klimaschutzsiedlungen? bundesweite Maßstäbe gesetzt", sagte Klimaschutzminister Johannes Remmel heute in Essen-Kupferdreh beim ersten Spatenstich für die "Klimaschutzsiedlung" auf der Dilldorfer Höhe. "Das Leitmotiv der Landesregierung ist dabei: Nicht reden, sondern handeln. Die Kombination aus Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien bietet hervorragende Chancen für den Klimaschutz und schafft zudem Arbeitsplätze und neue Zukunftsperspektiven in der Baubranche. Bereits heute haben 20 Siedlungen landesweit den Status ?Klimaschutzsiedlung? erhalten und die Siedlung der Allbau AG in Essen gehört nun ebenfalls dazu."
Die Allbau AG, Essens größter Wohnungsanbieter, verfolgt als Bauherr das vom Land vorgegebene Ziel, die wärmebedingten CO2-Emissionen zu minimieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die CO2-Emissionen einer Doppelhaushälfte in einer Klimaschutzsiedlung sollen etwa 60 % unter der entsprechenden Referenzvariante nach der aktuell für Neubauten einzuhaltenden Energieeinsparverordnung liegen.
"Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir als erster Bauherr in Essen die Auszeichnung "Klimaschutzsiedlung" erhalten. Sie zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, unsere Investitionen auch vor dem Hintergrund der ökologischen Nachhaltigkeit zu tätigen", so Dirk Miklikowski, Vorstand der Allbau AG.
Die Allbau AG baut im Rahmen von zwei Bauabschnitten 49 Wohneinheiten in acht dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern und zusätzlich 17 Reihenhäuser. Zwei Gebäude mit 14 Mietwohnungen werden im Passivhausstandard ausgeführt. Die übrigen Geschosswohnungen und alle Einfamilienhäuser erhalten den 3-Liter-Standard. Auch der Einsatz von Solarthermie, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, die Nutzung von Erdwärme zur Beheizung und Warmwasserbereitung bei Mehrfamilienhäusern (Geothermie) und der Einsatz hervorragender Dämmkomponenten sind wichtige Eckpfeiler des vom Land ausgezeichneten Energiekonzeptes.
Auch der Oberbürgermeister der Stadt Essen, Reinhard Paß, freut sich, dass seine Stadt eine Klimaschutzsiedlung bekommt: "Der erste Spatenstich hier auf der Dilldorfer Höhe ist ein weiterer wichtiger Mosaikstein für eine nachhaltige Klimapolitik in Essen, die von privaten Investoren mit getragen wird. Unter dem Dach der ?Klimawerkstadt Essen? bündeln wir alle Aktivitäten der Stadt zum Klimaschutz. Wir verfolgen weiter das Ziel einer integrierten, nachhaltigen und klimagerechten Stadtentwicklung. Das gilt nun auch für das gesamte Stadtgebiet. Dieses Stadtteilentwicklungsprojekt der Allbau AG ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel dafür, welch hohen Stellenwert in Essen der Klimaschutz hat!"
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Uwe H. Burghardt
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Datum: 02.05.2011 - 17:30 Uhr
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