Taiwans Präsident Ma fordert gleichberechtigte Behandlung bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
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Taiwan ist ein vollwertiges Mitglied der internationalen Gemeinschaft und strebt danach, auch so behandelt zu werden. Taiwan rangiert unter den weltgrößten Ökonomien an 18. Stelle und hat über die Jahre hinweg immer wieder internationale Aktivitäten auf dem Gebiet der humanitären Hilfe und der Gesundheitsfürsorge unterstützt und beteiligen sich an entsprechenden verschiedenen weltweiten Austauschprogrammen. Taiwan IHA (Taiwan International Health Action) bot in den letzen Jahren beispielsweise rund um den Globus Rettungs- und Hilfsmaßnahmen für Länder an, die von Naturkatastrophen heimgesucht wurden, wie etwa Haiti. Über Niederlassungen des Bildungsträgers Taiwan Health Center auf den Marshallinseln und den Solomoninseln gab Taiwan außerdem erfolgreich seine Erfahrungen und sein Wissen weiter.
Als Mitglied der internationalen Gemeinschaft hat Taiwan viele Erfolge gesammelt und sich eine Vorrangstellung auf den Gebieten der nationalen Krankenversicherung, der Medizintechnik und der Seuchenverhütung und –kontrolle erarbeitet. Als weltweiter Hauptproduzent für Informations- und Kommunikationsprodukte besitzt Taiwan eine solide Grundlage für die Entwicklung von Medizintechnik. Hier wurde eine Fachkompetenz von Weltrang geschaffen für Biochips, biomedizinische Materialien, biomedizinische Informatik und sowohl medizinische als auch pharmazeutische Technik. Das erlaubte die Einrichtung von elektronischer medizinischer Datenverwaltung und der Gesundheitsversorgung per Telemonitoring.
Seit die internationalen Gesundheitsvorschriften von 2005 weltweit eingeführt wurden, erhält Taiwan endlich zeitnah Informationen über Seuchen und Nahrungsmittelsicherheit, sodass es bei der Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens in der Asien-Pazifik-Region mitwirken kann und somit seiner Verantwortung für die Weltgemeinschaft gerecht werden kann.
Auch künftig wird Taiwan Ressourcen bereitstellen und sich aktiv oder passiv an verschiedenen internationalen Gesundheitsprogrammen beteiligen. Taiwans Wissenschaftler, Mediziner und NGOs werden ermutigt, engere Beziehungen zu akademischen Gesellschaften und Gruppen in ihren Fachgebieten zu knüpfen. Daneben wird Taiwan die Milleniums-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen für medizinische Kooperation unterstützen, indem es sich mit Regelungen zu Verhütung und Kontrolle von grenzüberschreitenden ansteckenden und nicht ansteckenden Krankheiten befasst. All das wird Taiwans „soft power“ und frische Vitalität deutlich machen, die es für die Bemühungen um die Weltgesundheit einbringt und verdeutlicht, warum Taiwan eine gleichberechtigte Behandlung in der WHO verdient hat.
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Datum: 11.05.2011 - 15:09 Uhr
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