Boom prekärer Beschäftigung kommt Steuerzahler teuer zu stehen
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Boom prekärer Beschäftigung kommt Steuerzahler teuer zu stehen
"DIE LINKE will das staatlich organisierte Lohndumping stoppen. Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von zehn Euro in der Stunde. Der jüngsten Prognos-Studie zufolge könnte der Staat dadurch jährlich fünf Milliarden Euro an Sozialleistungen einsparen, weil 7,7 Millionen Arbeitnehmer höhere Löhne bekämen und nicht mehr - oder nur noch in geringem Umfang - auf ergänzende Leistungen angewiesen wären. Zählt man noch die infolge der Lohnerhöhungen steigenden Steuer- und Sozialversicherungseinnahme mit, beliefe sich der gesamtfiskalische Effekt sogar auf 12,8 Milliarden Euro.
Dass die steigende Zahl der Aufstocker auf eine Zunahme von Teilzeit- und Minijobbeschäftigung zurückgeht, relativiert das Problem in keiner Weise. Viele Betroffenen würden gerne länger und in regulärer Beschäftigung arbeiten. Doch durch die falsche Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung, die Billigjobs fördert, wird ihnen das verwehrt."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 13.05.2011 - 18:15 Uhr
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