Private Sicherheitsdienste: Eine unverzichtbare Größe im Gebäude der inneren Sicherheit?
Fast 200.000 Mitarbeiter sind bundesweit bei privaten Anbietern im Wach- und Sicherheitsgewerbe beschäftigt und übernehmen in zahlreichen Städten und Gemeinden Sicherheitsaufgaben. Nach Aussage des Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels (HDE) sind allein in rund 80 Städten so genannte „City-Streifen“ unterwegs, um für eine bessere Sicherheitslage in den Innenstädten zu sorgen. Erfolgreiche Einsätze privater Unternehmen bei der Euro-Bargeldeinführung und der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 haben bewiesen, dass die Sicherheitsdienste auch andere Aufgaben übernehmen und so die durch Personaleinsparungen und neue Kriminalitätformen zunehmend überforderte Polizei unterstützen können.
Weiterhin unklar ist, wie das „Gesamtkonzept Sicherheit“ in Zukunft aussehen wird. Als Alternativen scheinen nur eine Aufstockung der Polizei oder eine weiter verbesserte Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsdiensten in Frage zu kommen. Ein Sonderweg des Landes Hessen, Privatisierungen zurückzunehmen und ehrenamtliche Bürgerpolizisten in Uniform auf die Straße zu schicken, scheint keine angemessene Lösung für die Sicherheit Deutschlands in einer globalisierten Welt. Details und Hintergründe lesen Sie im auf Sicherheitsfragen spezialisierten Onlinemagazin www.sicherheit-heute.de.
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Datum: 16.01.2008 - 15:13 Uhr
Sprache: Deutsch
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