Priorisierungsdebatte fehl am Platz
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Priorisierungsdebatte fehl am Platz
"Gemessen am Bruttoinlandsprodukt sind die Gesundheitskosten seit Jahren relativ konstant. Mit der gerechten finanziellen Beteiligung aller Berufsgruppen und Einkommensarten durch die solidarische Bürgerversicherung der LINKEN ist das Gesundheitssystem also auf lange Sicht finanzierbar. Daneben muss die Versorgung passgenauerund besser werden. Denn zu viel, zu wenig, falsch oder schlecht behandelte Patienten kosten die Kassen jedes Jahr Milliarden Euro an Beiträgen und schaden der Gesundheit. Wer jedoch Priorisierung fordert, zementiert diese Missstände, statt sie zu beseitigen.
Jeder Mensch hat ein Anrecht auf eine individuell angemessene gesundheitliche Versorgung. Ich erwarte von der Ärztekammer, dass sie ihre ganze Kraft in die Verbesserung der Versorgung steckt und nicht in die Organisation weiterer Leistungsausschlüsse."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 08.06.2011 - 12:01 Uhr
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