260.000 Menschen fordern Atomausstieg bis 2015 / Greenpeaceübergibt Unterschriften an Bundeskanzlerin
ID: 432304
in Deutschland von der Bundesregierung und dem deutschen Bundestag
einen Atomausstieg bis 2015 und einen beschleunigten Ausbau
Erneuerbarer Energien. Vom heutigen Mittwoch 10 Uhr an füllen
Aktivisten von Greenpeace vor dem Bundeskanzleramt einen 2,50 Meter
hohen und breiten Briefkasten mit den Forderungen der mehr als eine
Viertelmillion Unterzeichner. In ihren Briefen fordern sie außerdem,
schrittweise aus der klimaschädlichen Kohle auszusteigen und den
Kohlendioxidausstoß in Europa bis 2020 um mindestens 30 Prozent zu
reduzieren. Morgen Mittag werden die Postkarten und
Unterstützeradressen im Kanzleramt während der zweiten und dritten
Lesung der Energiegesetze übergeben.
"Gerade nach Fukushima wollen die Menschen in Deutschland das
Risiko der Atomkraft nicht mehr länger tragen als irgend notwendig,
dem muss Angela Merkel in ihrem Energiepaket nachkommen", fordert
Dietmar Kress, Leiter der Mobilisierungskampagne von Greenpeace. "Wer
gesellschaftlichen Konsens in Energiefragen will, muss die
Forderungen der Zivilgesellschaft zur Energiewende auch ernst
nehmen." Das Interesse und die Beteiligung der Öffentlichkeit an
Diskussionen zu Atomkraft und Energiewende waren in den letzten
Wochen enorm. Auch bei den Mitmachaktionen von Greenpeace war die
Bürgerbeteiligung so überwältigend wie seit langem nicht. "Atomkraft,
richtiger Klimaschutz und eine gesicherte Energieversorgung aus
umweltfreundlichen Energien sind Fragen, die die Menschen zutiefst
bewegen", so Kress.
Volkswirtschaftlich verkraftbarer Atomausstieg ist bis 2015
möglich
Greenpeace hat mit seinem Szenario "Der Plan - Deutschland ist
erneuerbar" belegt, dass ein Atomausstieg bis 2015 sicher und ohne
volkswirtschaftlichen Schaden möglich ist. Ein Atomausstieg bis 2022
nimmt nach Meinung der Umweltschutzorganisation unnötigerweise über
viele Jahre die Risiken eines Super-GAUs in Kauf und belastet
künftige Generationen mit zusätzlichem Atommüll, der eine Million
Jahre lang strahlt.
An der Mitmach-Initiative von Greenpeace haben sich seit Anfang
Mai auch viele bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens
beteiligt. Die Schauspielerin Renan Demirkan meint zum Beispiel: "Für
mich ist die Kernenergie ein Verbrechen an der Menschheit. Am Tag der
Tschernobyl-Explosion war ich exakt drei Monate vor der Geburt meiner
Tochter - ich weiß, welche Panik japanische Mütter zurzeit
durchmachen". Ihre Kollegin Jule Ronstedt ergänzt: "Worauf wollen wir
denn noch warten? Nein, ich denke, man sollte und kann den Ausstieg
schneller als 2022 umsetzen. Und ich kenne keinen Grund, der dagegen
spricht."
Achtung Redaktionen: Für Rückfragen erreichen Sie Dr. Dietmar
Kress unter 0171-8781 183, Sprecherin Karoline Krenzien unter
0171-8780 832. Fotomaterial erhalten Sie unter Tel. 040-30618 376, TV
Material unter 0175 - 5891 718 sowie als download vom ftp-Server.
"Der Plan" finden Sie unter www.greenpeace.de/energiekonzept, einen
Offenen Brief unter
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/
offener_brief_jeder_tag_atomkraft_ist_einer_zu_viel/. Weitere
Informationen unter www. greenpeace.de.
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Datum: 29.06.2011 - 10:01 Uhr
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Berlin, 29. 6. 2011
Kategorie:
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