EKD kritisiert PID-Gesetz als "zu weit gehend"/
Schneider: "Diskussion fachkundig und mit großem Ernst"
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Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider, hat
anlässlich der Entscheidung des deutschen Bundestages zur
Präimplantationsdiagnostik (PID) positiv gewürdigt, dass nun
Rechtssicherheit herrsche. Es sei ihm aber wichtig festzustellen,
dass Fortpflanzungsmedizin in Deutschland mit großem
Verantwortungsbewusstsein betrieben und in Anspruch genommen werde.
"Ich möchte Medizinerinnen und Medizinern sowie den Paaren nicht mit
einem grundsätzlichen Misstrauen gegenübertreten".
Allerdings hält Schneider die Freigabe der PID in dem heute
verabschiedeten Gesetz für "zu weit gehend" und verweißt auf die
Erklärung des Rates der EKD vom 15. Februar 2011. Er hätte eine
Zulassung der PID nur für den Ausnahmefall einer mit großer
Wahrscheinlichkeit drohenden Tot- oder Fehlgeburt persönlich
vorgezogen, sagte Schneider heute in Düsseldorf.
Ausdrücklich aber würdigte der Ratsvorsitzende den
Entscheidungsprozess der Politikerinnen und Politiker. "Sie haben
sich Zeit gelassen, mit großem Ernst gedacht und diskutiert und, wie
es dieser Sache angemessen ist, fraktionsübergreifend der
persönlichen Entscheidung Raum gegeben", sagte Schneider
http://www.ekd.de/presse/pm40_2011_verbot_pid.html
http://www.ekd.de/download/pm40_2011_stellungnahme.pdf
Hannover, 7. Juli 2011
Pressestelle der EKD
Reinhard Mawick
Pressekontakt:
Evangelische Kirche in Deutschland
Reinhard Mawick
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 - 2796 - 269
E-Mail: reinhard.mawick@ekd.de
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Datum: 07.07.2011 - 14:02 Uhr
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