Schnarchern kann geholfen werden
Das nächtliche Sägen ist in den Griff zu bekommen.
Körperfett lagert sich auch in Hals und Rachen ab. Ist das Körpergewicht zu groß, kann es sein, dass der Luftstrom nicht mehr ausreichend Platz hat. Diese die negativen Auswirkungen von Übergewicht sind förderlich fürs Schnarchen. Alkohol hingegen lässt die Muskeln erschlaffen und dadurch wird die Atmung ebenfalls behindert. Zudem bringen unregelmäßige Schlafenszeiten und ausgiebige Mittagsschläfchen den Körper aus dem Rhythmus. Dadurch kann er nachts nicht mehr richtig entspannen.
Schnarchen können auch andere Ursachen haben. So kann beispielsweise die Nasenscheidewand verbogen oder die untere Nasenmuschel vergrößert sein. Dadurch wird die Nasenatmung behindert. Dies lässt sich operativ beheben. Möglich ist auch ein vergrößerter und schlaffer Gaumensegel. Beim Ein- und Ausatmen flattert er dann. Die Folge: Der Betroffene schnarcht. Auch ein vergrößerter Zungengrund kann dem Luftstrom Platz wegnehmen. Zudem kommen eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, eine Milbenallergie, in die Speiseröhre aufsteigende Magensäure und bestimmte neurologische Erkrankungen als Ursachen fürs Schnarchen in Frage. „Es sollte im Einzelfall immer genau untersucht werden, was genau die Ursachen fürs Schnarchen sind“, rät Dr. Jeannette Jungk, Ihr HNO Arzt Berlin. Betroffene sollte daher eine ausführliche Untersuchung beim HNO-Arzt durchführen lassen.
Ein auffälliges Symptom fürs Schnarchen ist Tagesmüdigkeit. Betroffene können sich tagsüber kaum senkrecht halten, fallen beim Autofahren in Sekundenschlaf oder benötigen mittags drei bis vier Stunden Schlaf. Hinter diesen Symptomen können sogar noch ernsthaftere gesundheitliche Probleme stecken.
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Datum: 29.07.2011 - 16:27 Uhr
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