LINDNER: Beschäftigung fördern, Arbeitnehmer entlasten (10.08.2011)
ID: 459488
LINDNER: Beschäftigung fördern, Arbeitnehmer entlasten (10.08.2011)
Zu Meldungen über ein arbeitsmarktpolitisches Reformprogramm der FDP erklärt FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER:
"Die FDP will und führt keine Kürzungs-, sondern eine Aktivierungsdebatte. Wir wollen neue Chancen, Respekt und Entlastung für Menschen. Verbesserungen und möglicherweise zur Gegenfinanzierung notwendige Einsparungen müssen deshalb immer im Zusammenhang betrachtet werden. Die FDP hat aus diesem Grund keine Kürzungsforderung erhoben.
Wir wollen den Aufschwung nutzen, um Arbeitslosigkeit nachhaltig weiter abzubauen. Gerade bei der insgesamt positiven Beschäftigungsentwicklung können wir uns stärker den Menschen widmen, die bisher strukturell und dauerhaft vom Arbeitsmarkt abgekoppelt sind. Die finden über Teilzeitarbeit, Zeitarbeit und Minijobs eine Brücke zurück in den Arbeitsmarkt. Die wollen wir breiter und attraktiver machen.
Die Schwellenwerte für die steuer- und abgabenbegünstigten Mini- und Midijobs von 400 und 800 Euro sind seit bald acht Jahren nicht mehr angepasst worden. Preisbereinigt sind sie damit deutlich gesunken. Wir brauchen hier eine Verbesserung, damit die fleißigen Leute, für die solche Gelegenheiten der Wiedereinstieg oder ein notwendiger Zuverdienst sind, entlastet werden.
Parallel wollen wir die Hinzuverdienstregeln für erwerbstätige Hartz-IV-Bezieher weiter verbessern. Das ist für das kommende Jahr in der Koalition verabredet.
Diese Verbesserungen kosten Geld. Die Bundesagentur für Arbeit hat die neue Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I für Ältere kritisch gesehen. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt erfordert keine Quasi-Frühverrentungsformen. Ältere Arbeitnehmer werden als qualifizierte Fachkräfte gebraucht und haben in der guten Konjunkturlage Chancen. Für Verbesserungen bestünde hier also ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro zur Gegenfinanzierung.
FDP-Bundespartei
Pressestelle
Reinhardtstraße 14
10117 Berlin
Telefon: 030 - 28 49 58 - 41 oder - 43
Fax: 030 - 28 49 58 42
E-Mail: presse@fdp.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 10.08.2011 - 14:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 459488
Anzahl Zeichen: 2386
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 386 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"LINDNER: Beschäftigung fördern, Arbeitnehmer entlasten (10.08.2011)"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
FDP (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin. Der Spitzenkandidat zur Bundestagswahl, FDP-Präsidiumsmitglied und Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion RAINER BRÜDERLE gab der "Rhein-Zeitung" (Freitag-Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellte URSULA SAMARY: Frage: Die Übertragungswagen von ARD und ZDF kommen f
WESTERWELLE-Gastbeitrag für die ?Frankfurter Allgemeine Zeitung? ...
Das FDP-Präsidiumsmitglied Bundesaußenminister DR. GUIDO WESTERWELLE schrieb für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe) den folgenden Gastbeitrag: Der Teil und das Ganze Die europäische Schuldenkrise hat uns gelehrt, wie eng unsere Volkswirtschaften und Dem
MEINHARDT: Eine Million Bafög-Empfänger sind ein starkes Zeichen der Bildungsgerechtigkeit ...
Zur heutigen Veröffentlichung der Bafög-Statistik 2012 erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Berichterstatter für Bafög Patrick MEINHARDT: Für die FDP-Bundestagsfraktion ist das Bafög der Anker der Studienfinanzierung. Deswegen ist die Botschaft, dass run
Weitere Mitteilungen von FDP
LINDNER: Frau Lötzsch versteht sich als letzte Regierungssprecherin der DDR (10.08.2011) ...
ellvertretende FDP-Sprecherin KATHRIN KLAWITTER teilt mit: Zur den Äußerungen der Vorsitzenden der Linken, GESINE LÖTZSCH, über die Gründe für den Mauerbau erklärt FDP-Generalsekretär CHRISTIAN LINDNER: "Gesine Lötzsch versteht sich offenbar als letzte Regierungssprecherin der D
Bundesregierung gefaehrdet soziale Integration ...
Zu der Reaktion von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf die Ausschreitungen im Vereinigten Koenigreich erklaert der wohnungsbau- und stadtentwicklungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Soeren Bartol: Die von Bundesinnenminister Friedrich getroffene Aussage, dass es in D
Staatsminister Hoyer reagiert auf die dänischen Baupläne für neues Zollkontrollsystem mit Unverständnis ...
inungsdatum 10.08.2011 Zu den Plänen erster baulicher Maßnahmen eines neuen dänischen Zollkontrollsystems, erklärt der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Werner Hoyer, heute (10.08.): "Es gibt nicht den geringsten Grund, bereits jetzt Teile eines neuen dänischen Grenzkontrollsystems zu
Geplanter Ablasshandel mit der Schweiz: Ohrfeige fuer alle Steuerehrlichen ...
utigen Paraphierung eines Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz erklaeren der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poss und die finanzpolitische Sprecherin Nicolette Kressl: Die schwarz-gelbe Bundesregierung will die Steuergerechtigkeit und den ordnungsge




