Provinz heißt nicht provinziell – Karrieren in Harsewinkel, Horstmar oder Hemer
ID: 46286
So überrascht es nicht, dass die scheinbar betulichen Mittelständler in puncto Anforderungsprofil an ihre Mitarbeiter nicht anspruchsloser sind als die Konzerne. Gute Fremdsprachenkenntnisse sind ein Muss, und auch der Zugang zum internen Arbeitsmarkt eines Mittelständlers der Top-Liga ist eng. Doch anders als viele Großunternehmen machen die Mittelständler nicht mit Massenentlassungen von sich reden, weiß Gloger. Zudem fallen konzernübliche ellenlange Meetings, bürointerne Intrigen, Papierkriege und Machtkämpfe weg, wie sie in Konzernen oft gang und gäbe sind. Nach Studien muss ein Manager im Mittelstand „nur“ 30 Prozent seiner Arbeitszeit damit zubringen, interne Blockaden zu lösen. Angestellte Manager in der Konzernwirtschaft geben hingegen an, dass sie hierfür 70 Prozent ihrer Energie benötigen.
„Die Mittelständler sind die Schrittmacher der Globalisierung. Leider träumen viele Berufseinsteiger immer noch in erster Linie von einer Karriere bei einem der großen Konzerne. Dabei lohnt es sich, auch mal einen Blick in die Provinz zu werfen und bei einem starken mittelständischen Unternehmen anzuheuern“, rät der Kölner Personalexperte Marc Emde von KCP Executives http://www.kcp-executives.de. „Junge Leute, die sehr unternehmerisch denken und ihre Arbeitskraft nicht in langen Abstimmungsprozessen vergeuden wollen, sind bei einem kleineren Unternehmen oft besser aufgehoben als bei einem Großkonzern. Dort können sie nämlich ihre Talente oft gar nicht entfalten, weil stundenlange Telefonkonferenzen, Meetings, Abstimmungsprozesse und Papierfluten sie vom Wesentlich abhalten. Wer Wert legt auf ein persönlicheres Umfeld und eine im Vergleich auch längere Betriebszugehörigkeit, der ist bei den soliden deutschen Hidden Champions gut aufgehoben.“
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 07.04.2008 - 14:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 46286
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ansgar Lange
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 07.04.2008
Diese Pressemitteilung wurde bisher 1122 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Provinz heißt nicht provinziell – Karrieren in Harsewinkel, Horstmar oder Hemer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Das gedruckte Wort ist wichtig für die Demokratie ...
Bonn/Berlin – Trotz der zunehmenden Konkurrenz durch die elektronischen Medien bleiben Zeitungen und Zeitschriften unverzichtbare politische Leitmedien. Dieser Meinung ist der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, der am 17. April im Bundeskanzleramt in Berlin die „Nationale Init
Auf dem Weg zum journalistischen Einheitsbrei ...
Bonn/Düsseldorf – Die Online-Kooperation der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) http://www.derwesten.de mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) http://www.wdr.de stößt weiterhin auf Bedenken. „Die Konkurrenz prüft bereits rechtliche Schritte“, berichtet das Magazin W&V http://www.wuv
Der Staatsmonopolist und die Kunst des Aussitzens ...
Bonn/Brüssel – Deutschland hat von Brüssel mehr Zeit bekommen, um den umstrittenen Staatsvertrag zum Glücksspiel zu rechtfertigen. Die Frist sei bis zum 2. Juni 2008 verlängert worden, berichtet die Tageszeitung Die Welt http://www.welt.de. Eigentlich hätte die Bundesregierung bis Anfang Apri
In den USA läuft Telekom mit Markenrechtsstrategie gegen die Wand – in Deutschland... ...
Die Freundschaftlichkeit des Telekom-Markenrechtsdialogs haben hierzulande seit Jahrzehnten Kleinunternehmer mit zig-tausenden DM bzw. Euro Abmahngebühren bezahlt bis hin zu Prozessen mit immens hohen aufgezwungenen Streitwerten, die bis zum Ruin des jeweiligen Unternehmens führen konnten. Mit ein




