Teufelskreis der Gewalt
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Teufelskreis der Gewalt
"Gewalt ist keine Politik; Gewalt trägt nicht zur Lösung des Nahostkonfliktes bei, sondern verhindert nur immer wieder Lösungen, die im Interesse der Palästinenserinnen und Palästinenser wie auch im Interesse der Bürgerinnen und Bürger Israels liegen. Die gestrigen Terroranschläge an der ägyptischen Grenze zu Israel sollen offensichtlich auch den Vorstoß der palästinensischen Autonomiebehörde in den Vereinten Nationen blockieren. Sie diskreditieren die ägyptische Demokratiebewegung und stellen die israelische Bewegung für Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Israel ins Abseits. Unser Mitgefühl ist bei den Angehörigen und Freunden der Opfer", verurteilt Wolfgang Gehrcke, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE, die Terroranschläge in Israel. Gehrcke fährt fort:
"Der ewige Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt muss endlich durchbrochen werden. Auf ein Friedenszeichen aus Palästina oder Israel folgt ein Anschlag und darauf folgt eine militärische Aktion. Da dieser Mechanismus bekannt ist, wird gezielt damit spekuliert, um Friedensinitiativen zu verhindern.
DIE LINKE lehnt Gewalt prinzipiell als Mittel der Politik ab. Die Opfer sind zumeist unschuldige Menschen. Wir appellieren, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, auf Gewalt zu verzichten und endlich über vernünftige politische Lösungen zu verhandeln."
F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 19.08.2011 - 15:15 Uhr
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