BRENNSTOFFSPIEGEL: Heizölpreis - Schwacher Euro beschränkt Abwärtspotenzial
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Die Sorgen um den Zustand der globalen Wirtschaft halten an. Besonders deutlich wird dieser Umstand an den Börsenindizes wie dem deutschen DAX, der heute mehrfach unter die Marke von 5.000 Punkten rutschte. Darum verwundert es kaum, dass die Rohölnotierungen – die sich zuletzt stark an den Aktienmärkten orientierten – ebenfalls unter Druck geraten sind.
Dennoch: Die Situation an den Märkten bleibt von Unsicherheit geprägt, die die Anleger in vermeintlich sichere Häfen wie Gold fliehen lässt. Sprichwörtlich Öl ins Feuer gossen die jüngsten Spekulationen, die sich mit einer Staatspleite Griechenlands und dem Ausscheiden des Landes aus der europäischen Währungsunion beschäftigten. Wichtige Wirtschaftsdaten, die der Stimmungslage womöglich einen positiven Schub geben könnten, stehen dagegen heute nicht ins Haus.
Aufgrund des schwachen Euros können hiesige Heizölverbraucher nur bedingt von den Preisverlusten beim Rohöl profitieren. Gegenüber Freitag wurde die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL um 28 Cent günstiger und kostet aktuell 85,21 Euro. Dieser Preis spiegelt den Bundesdurchschnitt wider.
Zum Vergleich die Stichtagswerte der Vorjahre:
Preis HEL 3.000 Liter am 12.09.2010 68,58 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 12.09.2009 55,44 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 12.09.2008 84,75 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 12.09.2007 64,24 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 12.09.2006 61,17 €.
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Datum: 12.09.2011 - 16:22 Uhr
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