Kraft: Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen!
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Kraft: Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen!
Die Ergebnisse der aktuellen OECD-Studie machen wieder einmal deutlich: Investitionen in Bildung zahlen sich aus - nicht nur individuell, sondern auch für die Gesellschaft insgesamt. Sie sind Zukunftsinvestitionen, denn sie verbessern die Entwicklungsmöglichkeiten jedes einzelnen Kindes, entlasten die öffentlichen Haushalte von "sozialen Folgekosten" und sichern den Wirtschaftsstandort Deutschland. Und wir brauchen dringend mehr Menschen mit besseren Abschlüssen. Die sozialdemokratische Forderung nach mindestens 20 Mrd. Euro mehr pro Jahr für Bildung ist daher der richtige Schritt.
Denn die Zahlen der OECD zeigen auch deutlich, dass wir noch lange nicht am Ziel sind: Zwar sind die Ausgaben pro Schüler und Studierenden in Deutschland überdurchschnittlich gestiegen, bei den Bildungsinvestitionen bleibt Deutschland jedoch nach wie vor weit hinter den anderen Wirtschaftsnationen zurück. Die Bildungsausgaben in Deutschland sind im internationalen Vergleich weiterhin unter dem Durchschnitt. Dabei rechnen sich Investitionen in Bildung mehrfach für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft.
Die steigenden Studierendenzahlen und Studienabschlüsse sind ein Erfolg sozialdemokratischer Bildungspolitik in den Ländern und gemeinsamer Initiativen auf Bundesebene. So hat der Hochschulpakt zur Schaffung zusätzlicher Studienplätze den Anstieg der Studienanfängerzahlen erst möglich gemacht. Dieses erfolgreiche Bund-Länder-Programm wäre ? wie auch die Exzellenzinitiative und der Pakt für Forschung und Innovation ? nicht ohne die Initiativen von Sozialdemokraten zustande gekommen.
Wir wissen, dass Politik manchmal das Bohren dicker Bretter bedeutet. Im Interesse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf ein leistungsfähiges und sozial gerechtes Bildungssystem angewiesen sind, werden wir weiterhin mehr Investitionen in die richtigen bildungspolitischen Projekte durchsetzen. Weil es sich lohnt.
Sozialdemokratische Partei Deutschlands Parteivorstand
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Herausgeberin: Andrea Nahles
Redaktion: Tobias Dünow
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Datum: 13.09.2011 - 16:45 Uhr
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