LINKE fordert schärferes Gentechnikrecht

LINKE fordert schärferes Gentechnikrecht

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LINKE fordert schärferes Gentechnikrecht



(pressrelations) - "Die Agro-Gentechnik ist teuer und riskant. Die Verbraucherinnen und Verbraucher wollen keine Gentechnik auf ihrem Teller, das hat der große Zuspruch der Petition belegt. DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, das Gentechnikgesetz zu verschärfen und die Gentechnikfreiheit zu schützen", so Ingrid Remmers, Obfrau im Petitionsausschuss zur heutigen Anhörung der Petition "Zulassungsbegrenzung und regionales Anbauverbot für gentechnisch veränderte Pflanzen", die über 100.000 Menschen unterzeichnet haben.

Sabine Stüber, für DIE LINKE im Petitionsausschuss, ergänzt: "Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen gefährdet die gentechnikfreie Landwirtschaft und Imkerei. Die Hoffnung, die verschiedenen Züchtungsmethoden ließen sich sauber voneinander trennen, ist bereits seit Jahren zerstört worden. Koexistenz ist ein Märchen. Das hat der Europäische Gerichtshof in seinem Gen-Honig-Urteil Anfang September klar gemacht.

DIE LINKE hat die Petition des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) von Anfang an unterstützt. Wir freuen uns über so viel Zuspruch. Wir fordern Bundesagrarministerin Ilse Aigner auf, die berechtigte Kritik am EU-Zulassungsverfahren aufzunehmen und sich in Brüssel für eine Verbesserung einzusetzen. Die gentechnikfreien Regionen sind rechtlich abzusichern und politisch zu unterstützen. Sie sind für DIE LINKE der erste Schritt zu einem gentechnikfreien Deutschland und letztlich zu einer gentechnikfreien EU."


F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 26.09.2011 - 17:30 Uhr
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