EU-Drogenbericht belegt Scheitern repressiver Drogenpolitik

EU-Drogenbericht belegt Scheitern repressiver Drogenpolitik

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EU-Drogenbericht belegt Scheitern repressiver Drogenpolitik



(pressrelations) - "Immer mehr synthetische Drogen und sogenannte "Legal Highs" gelangen auf den Drogenmarkt. Anreiz für diese Entwicklung ist auch die anhaltende Verbotspraxis. Kriminelle Netzwerke versuchen die Verbote der aktuellen Gesetzgebung zu umgehen, indem sie immer wieder neue Drogen entwickeln. Das Katz und Maus Spiel zwischen Gesetzgeber und Drogenproduzenten wird dadurch nicht verhindert, sondern befördert", so Frank Tempel, drogenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heute veröffentlichten Jahresberichts der EU-Drogenbeobachtungsstelle. Tempel weiter:

"Wir brauchen endlich ein Umdenken in der Drogenpolitik. Neben der nötigen Einführung von Drug-Checking-Projekten und weiteren Angeboten zur Schadensminimierung ("Harm Reduction") muss es eine Entkriminalisierung der Konsumenten auf Basis eines funktionierenden Jugend- und Verbraucherschutzes geben. Nur so kann effektiv vor Drogenmissbrauch geschützt sowie den abhängigen Konsumenten geholfen werden.

Auf der heute stattfindenden Fachkonferenz der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in Hamburg wird über diese Fragen intensiv beraten und diskutiert. Die Politik sollte diese Möglichkeiten nutzen und mit Praxis und Wissenschaft ins Gespräch kommen, um so gemeinsame Lösungsansätze zu finden. "

F.d.R. Beate Figgener


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Datum: 15.11.2011 - 16:30 Uhr
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