Zahlen zum Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen: Kein Grund zur Entwarnung ? Prävention w

Zahlen zum Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen: Kein Grund zur Entwarnung ? Prävention weiterhin unverzichtbar

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Zahlen zum Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen: Kein Grund zur Entwarnung ? Prävention weiterhin unverzichtbar



(pressrelations) - Zu den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
"Dass die Zahlen der mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingelieferten Kinder und Jugendlichen insgesamt leicht rückläufig ist, macht uns Mut und bestärkt uns in unserer Präventionsarbeit. Vor allen Dingen der Rückgang bei den 10- bis 15-Jährigen zeigt, dass Prävention wirkt. Die Alkoholprävention der BZgA konzentriert sich auf Kinder und Jugendliche, um sie über die Risiken von Alkohol zu informieren und eine kritische Einstellung zu fördern.
Die sinkenden Zahlen bei den Jüngeren dürfen aber kein Grund für Entwarnung sein. Denn unter den älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist riskanter Alkoholkonsum immer noch weit verbreitet und zeigt sich in einer noch einmal um 2,9 Prozent gestiegenen Anzahl an Alkoholvergiftungen. Die gesundheitlichen Folgen dieses riskanten Trinkverhaltens ? wie Schädigungen der Hirnfunktion, im schlimmsten Fall sogar Atemstillstand ? werden dabei massiv unterschätzt. Deshalb ist Prävention gerade auch für diese Zielgruppe weiterhin unverzichtbar.
Im Rahmen unserer Kampagne "Alkohol? Kenn dein Limit.", die wir mit Unterstützung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. vor zwei Jahren gestartet haben, werden wir weiter mit vollem Einsatz daran arbeiten, riskantes Trinkverhalten bei Jugendlichen zu reduzieren und insgesamt einen kritischen Umgang mit Alkohol in unserer Gesellschaft zu fördern. In der Präventionsarbeit müssen wir immer in längeren Zeiträumen denken, wenn wir nachhaltige Verhaltensänderungen erreichen wollen. Eine besondere Herausforderung dabei ist, dass Alkohol in Deutschland gesellschaftlich akzeptiert ist. Deshalb sprechen wir mit unserer Kampagne auch Erwachsene an, denn sie sind für junge Menschen wichtige Vorbilder." Das Informationsangebot der BZgA zum Thema Alkohol:


Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
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Datum: 13.12.2011 - 16:00 Uhr
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