Rheinische Post: Wulff sucht den Pakt mit dem Volk
ID: 548856
entschieden. Die Vorwürfe gegen ihn tat Christian Wulff gestern als
lebensfern ab, die Fehler als durch Entschuldigung ausgeräumt, die
Medien sieht er in ihrem Jagdrausch ungezähmt. Wissend, dass weite
Teile der politischen Klasse mit ihm abgeschlossen haben, sucht Wulff
den Pakt mit dem Volk. Dafür bewegt er sich in atemberaubender
Geschwindigkeit in die einzige Position, die ihm das Amt erhalten
kann: die Rolle des Opfers einer Kampagne. Bei der Beantwortung immer
noch offener Fragen muss Wulff deshalb bewusst unscharf bleiben, um
nicht neue Angriffsflächen zu bieten. Etwa bei seiner Darstellung, er
habe nur um Aufschub bei der Beantwortung der Medienanfragen gebeten.
Warum aber schickte er trotzdem Antworten, um sie später
zurückzuziehen und Redakteure zu bedrohen? Warum machte er sich mit
unüblichen Kreditkonditionen einer öffentlichen Bank angreifbar, wenn
er sich zuvor einfach Geld von einem alten Freund lieh? Kennt er den
Gönner Maschmeyer auch seit Schulzeiten? Der Präsident zockt nun also
um sein Amt. Seine Wette lautet: Mitleid und schwindendes Interesse
an seinem Fall wiegen am Ende schwerer als die Kritik aus Politik und
Medien. Der Letzte, der es ebenfalls mit einer solchen Wette
versuchte, verlor. Es war Karl-Theodor zu Guttenberg.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.01.2012 - 20:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 548856
Anzahl Zeichen: 1568
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 222 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Wulff sucht den Pakt mit dem Volk"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zu Wulffs Interview ...
»Die Bürger setzen darauf, dass ich Bundespräsident bleibe«, hat Christian Wulff gestern gesagt. Diese Behauptung kann man auch nach dem 21-minütigen Befreiungsversuch unseres Staatsoberhauptes als kühn bezeichnen. Es ist dem sichtlich gestressten Wulff leider nicht gelungen, bei all jenen
Rheinische Post: Pakt mit dem Volk ...
Der Bundespräsident hat sich für die Attacke entschieden. Die Vorwürfe gegen ihn tat Christian Wulff gestern als lebensfern ab, die Fehler als durch Entschuldigung ausgeräumt, die Medien sieht er in ihrem Jagdrausch ungezähmt. Wissend, dass weite Teile der politischen Klasse mit ihm abgesch
Rheinische Post: Pakt mit dem Volk ...
Der Bundespräsident hat sich für die Attacke entschieden. Die Vorwürfe gegen ihn tat Christian Wulff gestern als lebensfern ab, die Fehler als durch Entschuldigung ausgeräumt, die Medien sieht er in ihrem Jagdrausch ungezähmt. Wissend, dass weite Teile der politischen Klasse mit ihm abgesch
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zur Rente mit 67 ...
Vorwärts Kameraden, wir müssen zurück, kann nicht das Motto der SPD von heute sein. Auch die Rente mit 67 darf nicht dem Druck der Stammtische und Umfragen geopfert werden. Viele Arbeitnehmer wollen so früh wie möglich in den Ruhestand. Diese Annehmlichkeit muss aber - auch wenn der Staat d




