Neues Deutschland: zu LINKE und Mitgliederbefragung
ID: 553786
Freunde, der Mitgliederentscheid ist die letzte Instanz, noch nicht
mal der Parteitag.« Es war kein anderer als Oskar Lafontaine, der auf
einem Parteitag Richtungsentscheidungen der Partei mit dem hohen
Kriterium einer Befragung der Parteibasis verband. Dass es sich bei
der Wahl von Vorsitzenden um eine politische Frage handelt, wie in
der Satzung als Voraussetzung für ein Mitgliedervotum verlangt, ruft
gewöhnlich keinen Widerspruch hervor. Dass eine solche Wahl zuweilen
gar als politische Richtungsentscheidung empfunden wird, haben gerade
die Reaktionen der innerparteilichen Gegner einer »Urwahl« in den
letzten Wochen und Monaten erkennen lassen. Für sie galt mit dem
Kandidaten Dietmar Bartsch die bisher verabredete Richtung der Partei
als gefährdet. Die alte, alles entscheidende Frage »Wer - wen« war
damit gestellt und wurde entsprechend beantwortet. Demokratische
Regularien zählten nur mehr als Beiwerk, ohne das es zur Not auch
ginge. Doch hat die direkte Demokratie in der Programmatik der LINKEN
einen Stellenwert über die juristische Dimension hinaus. Sie ist als
politisches Ziel im Programm verankert. Es geht beim Mitgliedervotum
also vor allem um Glaubwürdigkeit. Auch deshalb, weil Kursdifferenzen
normal sind, in einer Partei aber hinter einem gemeinsamen Ziel
zurückstehen müssen. Wo Siege zum Selbstzweck werden, werden
Befragungen zur Heuchelei.
Pressekontakt:
Neues Deutschland
Redaktion / CvD
Telefon: 030/2978-1721
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.01.2012 - 17:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 553786
Anzahl Zeichen: 1700
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 185 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Deutschland: zu LINKE und Mitgliederbefragung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neues Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von Neues Deutschland
"Panorama": Bundesanwaltschaft hat neue Belege für Beate Zschäpes Mitgliedschaft in brauner Terrorzelle ...
Die Bundesanwaltschaft erhebt nach Recherchen des ARD-Magazins "Panorama" (www.panorama.de) schwere Vorwürfe gegen die mutmaßliche Terroristin Beate Zschäpe. Sie sei dringend verdächtig, an der Bildung der terroristischen Vereinigung NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) beteili
Freie Presse (Chemnitz): Sachsens Linke kämpft weiter für Mitgliederentscheid ...
Die Linke in Sachsen plädiert für eine Änderung der Parteiensatzung, um ihre Bundesvorsitzenden künftig per Mitgliederentscheid bestimmen zu lassen. Ein entsprechender Antrag werde am Wochenende auf der Klausur des Landesverbands und der Kreisvorsitzenden erörtert und gegebenenfalls auf dem
Neues Deutschland: André Brie will mehr »Erlebbarkeit« der LINKEN ...
Der Wahlkampfleiter der LINKEN in Schleswig-Holstein, André Brie, hat seiner Partei zu mehr Erlebbarkeit im Alltag geraten. »Wir lieben Papiere, Konzepte, Parlamentsreden, Talkshows«, schreibt er in einem Gastbeitrag für die Tageszeitung neues deutschland (Samstagausgabe). Das sei nicht unwi
EU-Terminvorschau vom 16. zum 29. Januar 2012 ...
Die EU-Terminvorschau ist ein Service der Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie informiert regelmäßig als Vorschau zwei Wochen im Voraus über alle Ereignisse rund ums Thema Europa. Sie verweist auf Neuigkeiten aus Brüssel und kündigt Termine der EU-Kommission,




