Tagung „9. Essener Brandschutztage“
Mit den 9. Essener Brandschutztagen gibt das Haus der Technik Antworten auf brennende Fragen
Die Zahlen sprechen für sich: Nach Expertenschätzungen sind jedes Jahr rund 200 Großbrände in deutschen Unternehmen zu verzeichnen, bei denen die reinen Brandschäden jeweils über 500.000 Euro liegen. Etwa 70 Prozent der betroffenen Unternehmen müssen nach einem Brand sofort oder im Folgejahr Insolvenz anmelden. Die Versicherungen ersetzen zwar nach einem Brand im allgemeinen die Schäden an Gebäuden und Maschinen und eine so genannte Betriebsunterbrechungsversicherung übernimmt - wenn vom Unternehmen abgeschlossen - über einen bestimmten Zeitraum die fortlaufenden Kosten, doch gegen die Spätfolgen gibt es keinen wirksamen Versicherungsschutz. Bis das betroffene Unternehmen wieder den Betrieb aufgenommen hat, wandern Kunden häufig zur Konkurrenz ab und ehemalige Mitarbeiter, die möglicherweise durch den Brand vorübergehend arbeitslos wurden, haben sich eine neue Anstellung gesucht.
„Die Bedeutung des Brandschutzes wird häufig immer noch unterschätzt“, erklärt Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss. Der Arbeitssicherheitsexperte leitet die Essener Brandschutztage des HDT, die in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattfinden und sich zu einem renommierten Expertenforum entwickelt haben. „Das Thema hat mit Blick auf die Schadensfälle an Aktualität nicht verloren“, so der Fachmann. „Uns geht es im Rahmen der HDT-Veranstaltung weniger um den erhobenen Zeigefinger, sondern vielmehr darum, die Teilnehmer sachlich und umfassend über die Problematik zu informieren und entsprechende Lösungen aufzuzeigen.“ Denn die entscheiden nämlich nicht selten – die Zahlen zeigen es – über die Existenz eines Unternehmens.
„9. Essener Brandschutztage am 12.-13. November 2008“
Mit dem Brandschutz greift das Essener Haus der Technik (HDT) ein wichtiges Thema auf, denn jährlich entstehen durch Feuer in Unternehmen Schäden in Milliardenhöhe. Unter der Leitung des Arbeitssicherheitsexperten Dipl.-Ing. Jens-Christian Voss geben namhafte Experten aus den Bereichen Industrie, Feuerwehr, Versicherung und Consulting den Teilnehmern einen Einblick in die Möglichkeiten eines wirksamen und vorbeugenden Brandschutzes. Im Rahmen einer begleitenden Ausstellung präsentieren zudem verschiedene Hersteller wie auf einer Messe neue Methoden und Software der Brandbekämpfung.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
1927 in Essen gegründet, ist das Haus der Technik (HDT) heute nicht nur das älteste, sondern auch eines der führenden unabhängigen Weiterbildungsinstitute für Fach- und Führungskräfte Deutschlands. Rund 15.000 Teilnehmer nutzen jährlich die Einrichtungen in Essen und in den Zweigstellen in Berlin und München. Mit einem breiten Bildungsangebot in Technik, Wirtschaft, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Medizin, Chemie, Bauwesen, Qualitätsmanagement und Umweltschutz konzentriert sich das HDT auf zukunftsweisende Kernbranchen. Mehr als 5.000 Referenten, ausgewählte Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, vermitteln jeweils Erkenntnisse aus ihren Fachgebieten – aktuell, praxisnah und wissenschaftlich fundiert. Ein eigenes Qualitätsmanagementsystem sorgt für die Einhaltung der hohen Standards wie sie der Wuppertaler Kreis als Bundesverband für betriebliche Weiterbildung von seinen Mitgliedern fordert. Das HDT ist Außeninstitut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen sowie Kooperationspartner der Universitäten Bonn, Braunschweig, Duisburg-Essen und Münster. Es unterhält zudem enge Kontakte zu Unternehmen und Forschungseinrichtungen und versteht sich als Forum für den Austausch von Wissen und Erfahrungen.
Datum: 11.08.2008 - 13:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 55743
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dipl.- Ing. Kai Brommann
Stadt:
Essen
Telefon: (0201) 1803 251
Kategorie:
Bildung & Beruf
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 11.08.2008
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