Rheinische Post: Saarland wählt
ID: 557551
Das politische Signal aus dem Saarland trägt kuriose Züge. Es
lautet seit gestern: Eine große Koalition aus CDU und SPD kommt nicht
umgehend, aber wohl in diesem Frühjahr nach Neuwahlen zustande. Die
sich aufdrängende Frage "Warum dann nicht gleich?" an die
Hauptmatadore - Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer (CDU) und Heiko
Maas (SPD) - ist schnell beantwortet: Sowohl die Regierungschefin als
auch ihr Partner bei den gescheiterten Sondierungsgesprächen rechnen
sich Chancen aus, nach einer Neuwahl Ende März/Anfang April die Nase
vorn zu haben. Maas, derzeit demoskopisch knapp führend, hat momentan
die besseren Chancen, eine SPD/CDU-Landesregierung zu führen. Dem
finanziellen Notlageland an der Saar, das zwölf Milliarden Euro
Schulden hat und bis 2012 jährlich bis zu 80 Millionen einsparen
muss, ist ein Bündnis der Starken zu wünschen; jegliche
Regierungs-Tändelei mit Grünen oder den in Saarbrücken besonders
labilen Liberalen, gar mit den verantwortungslosen Schuldenmachern
der Linkspartei schmälerte die Aussicht des Ländchens, aus eigener
Kraft aus der Etat-Misere zu kommen. Eine bis 2017 vom Wähler
legitimierte große Koalition könnte zum Wohle der Saarländer ihren
langen Lauf beginnen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2303
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.01.2012 - 20:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 557551
Anzahl Zeichen: 1514
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 210 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Saarland wählt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Recyclingverordnung ...
Obwohl doch gerade die Bundesbürger für ihre Sammelleidenschaft in Sachen Wertstoffe bekannt sind. Dabei geht es längst nicht mehr nur um die Vermeidung von Abfall, sondern um schonenden Umgang mit Ressourcen. Wer sein altes Mobiltelefon einfach wegwirft, darf sich nicht wundern, wenn das neue
Mitteldeutsche Zeitung: zu Tarifen für Klinikärzte ...
Den Medizinern kann keinesfalls der Vorwurf gemacht werden, dass sie ihre Schlüsselpositionen in den Krankenhäusern schamlos ausnutzen würden. Sie fordern vielmehr nur das, was jeder andere Arbeitnehmer eigentlich auch erwarten können muss: dass der Wert seines Gehaltes erhalten bleibt. Die
Rheinische Post: Razzia in Wulffs Welt ...
Ein Kommentar von Gregor Mayntz: Gerade schien die Präsidenten-Affäre auf Bobby-Car-Format geschrumpft zu sein, da setzt die Staatsanwaltschaft schweres Gerät ein. Und das betrifft auch Christian Wulff. Denn dem geht die Razzia bei seinem früheren Sprecher Olaf Glaeseker nicht nur emotion
Mitteldeutsche Zeitung: zu Haushalt Sachsen-Anhalts ...
Das Land spart mit diesem Doppelhaushalt nicht bis es quietscht. Warum es das auch nicht sollte, sieht man nicht im Magdeburger Landtag, sondern in den Städten und Gemeinden: Fern abstrakter Etatzahlen und nah am echten Leben, wo schon jetzt etwa Zuschüsse für Vereine und Sozialprojekte gest




