Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu der Studie zu Elektroautos
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Öko-Instituts zur Klimabelastung von Elektroautos wahrlich nicht.
Seit Jahren warnen Fachleute davor, die Umweltfreundlichkeit von
E-Fahrzeugen zu hoch zu bewerten. Zwar fahren sie vor Ort
emissionsfrei. Doch der dafür notwendige Strom ist keinesfalls grün.
Dazu gibt es noch viel zu wenig Erzeugung aus erneuerbaren Energien.
Atom- und andere Kraftwerke liefern einen Großteil des Stroms, den
wir tagtäglich aus den Steckdosen zapfen. Und eine drastische
Änderung ist nicht absehbar. Also keine Stromer auf den Straßen?
Doch! Für bestimmte Einsatzgebiete haben sie eine Zukunft. Aber sie
sind keinesfalls die Heilsbringer, als die sie oft angesehen werden.
E-Fahrzeuge sind nicht nur teuer, sondern haben aufgrund der geringen
Speicherkapazitäten der Batterien nur geringe Reichweiten. Aus diesem
Grund arbeitet die Autoindustrie auch an alternativen
Antriebstechniken. Und selbst der gute alte Benzinmotor bietet noch
reichlich Sparpotential. Nur wenn die Zukunft mehrgleisig gesteuert
wird, können die Bedürfnisse der mobilen Gesellschaft erfüllt werden.
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Andreas Kolesch
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Datum: 30.01.2012 - 20:00 Uhr
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