Anti-Atom-Protest in Berlin: Gorleben darf kein Endlager werden
ID: 571195
Anti-Atom-Protest in Berlin: Gorleben darf kein Endlager werden
Thorben Becker, BUND-Atomexperte: "Der jetzige Gesetzentwurf taugt nicht, um die Endlagersuche im breiten gesellschaftlichen Konsens neu zu starten. Nach wie vor wird der geologisch ungeeignete Salzstock in Gorleben als Endlagerstandort nicht ausgeschlossen. Für eine neue und angeblich ergebnisoffene Endlagersuche ist dies ein fatales Signal. Von einem echten Neustart bei der Endlagersuche kann nur die Rede sein, wenn Gorleben tatsächlich aufgegeben wird."
Kerstin Rudek von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg: "Solange Gorleben weiter im Topf der möglichen Endlager bleibt, droht die Wahl am Ende erneut auf diesen Standort zu fallen. Schließlich sind dort schon 1,6 Milliarden Euro verbuddelt worden. In Gorleben müssen die Erkundung und die vorläufige Sicherheitsanalyse umgehend gestoppt werden. Geschieht dies nicht, wird eine neue Endlagersuche nicht von der breiten Gesellschaft getragen und ist damit zum Scheitern verurteilt."
Christoph Bautz, Geschäftsführer von Campact: "40 Jahre wurde in der Endlager-Politik getrickst, gelogen und betrogen. Wenn Umweltminister Röttgen ein neues Kapitel in der Endlager-Debatte aufschlagen will, darf er mit Transparenz und Bürgerbeteiligung nicht erst nach der Verabschiedung des Endlager-Gesetzes beginnen. Was wir jetzt brauchen ist eine umfassende gesellschaftliche Debatte zum Atommülldilemma und kein intransparentes Kungeln zwischen Bundesumweltministerium und den Bundesländern."
Die Verbände fordern, das Problem des nicht sicher zu lagernden radioaktiven Atommülls an der Wurzel zu packen. Dazu müssten alle Atomkraftwerke sofort stillgelegt werden.
Pressekontakte: Thorben Becker, BUND-Atomexperte, Mobil: 0173-6071603, E-Mail: thorben.becker@bund.net bzw. Almut Gaude, BUND-Pressereferentin, Mobil: 0163-6079090, E-Mail: presse@bund.net; Kerstin Rudek, Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, Mobil: 0160-1592473, E-Mail: kerstin.rudek@gmx.de; Christoph Bautz, Campact-Geschäftsführer, Mobil: 0163-595 75 93, E-Mail: bautz@campact.de; Jochen Stay, .ausgestrahlt, Mobil: 0170-9358759, E-Mail: j.stay@jpberlin.de;
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 09.02.2012 - 15:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 571195
Anzahl Zeichen: 3444
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Anti-Atom-Protest in Berlin: Gorleben darf kein Endlager werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bei der gestern Abend vom Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin durchgeführten Veranstaltung mit dem Titel "Wundermittel Antibiotika - ihr Einsatz im Tierstall und die Folgen für Mensch und Tier" hat der BUND-V
Deutschland muss im Pariser Klimavertrag 100 Prozent erneuerbare Energien und ausreichend Unterstützung für arme Länder veran ...
Berlin/Bonn: Konsequenteren Klimaschutz und ausreichende Unterstützung für die vom Klimawandel betroffenen ärmeren Länder fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace sowie Oxfam im Vorfeld des am Montag in Bonn startenden letzten Vorbereitungstreffens zur Pariser
Gemeinsame Pressemitteilung von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), DEEPWAVE, Deutsche Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, NABU, .... ...
Regierung muss beim Schutz der Meere nachbessern - Verbände kritisieren Maßnahmenplan und legen Schattenliste vor Mit scharfer Kritik reagieren acht deutsche Umweltverbände auf die aktuellen Meeresschutzpläne von Bund und Ländern. "Der vorliegende Entwurf enttäuscht. In dieser Form w
Weitere Mitteilungen von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Merkel kämpft für Atomlobbyist Sarkozy statt für die Energiewende ...
Zur Wahlkampfunterstützung von Nicolas Sarkozy durch Bundeskanzlerin Merkel in Frankreich und zum Stand der Energiewende in Deutschland erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Der Kampf um einen Umbau unserer Energieversorgung hin zu klimaschonenden Technologi
Endlagersuche muss transparent erfolgen ...
"Es ist kaum vorstellbar, dass dieselben Akteure, die mit der Asse, mit Morsleben, mit Schacht Konrad und Gorleben alles falsch gemacht haben, was man in Sachen Öffentlichkeitsbeteiligung falsch machen kann, jetzt plötzlich zu einem wirklich neuen und transparenten Verfahren finden wollen&quo
Entwicklung der CO2-Emissionsfaktoren für Kasachstan, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina ...
Lahmeyer International wurde im Jahr 2009 von der EBRD beauftragt, die künftigen CO2-Emissionsfaktoren für die Stromversorgungssysteme in Russland und der Ukraine für den Zeitraum 2009-2020 zu berechnen. Projektentwickler können diese Faktoren nutzen, um konkrete Emissionsminderungen zu bere
Neue Version des Photovoltaik-Rechners zur Rentabilitätsberechnung ...
Vollkommen anonym und ohne der Eingabe von persönlichen Daten können Endverbraucher sich binnen sekunden errechnen lassen, nach welchem Zeitraum sich eine eigene Photovoltaikanlage rentiert. Viele andere Rechner im Internet verlangen dagegen die eingabe von Name und Adresse des Interessenten. Zwe




